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Neue Konzertsaison 2020/2021 der Bregenzer Meisterkonzerte

Die Bregenzer Meisterkonzerte präsentieren in der neuen Konzertsaison 2020/2021 sechs hochkarätige Konzerte im Festspielhaus. Dabei spannen die Programme einen weiten Bogen über die Epochen der Musikgeschichte. Die erfolgreiche Musikvermittlungsarbeit für Kinder wird in der kommenden Saison mit zwei Sitzkissenkonzerten weitergeführt. Die Abteilung Kultur der Landeshauptstadt Bregenz arbeitet in diesem Zusammenhang erstmalig mit dem Kika-Moderator Juri Tetzlaff zusammen.

International renommierte Sinfonieorchester und hochkarätige Solistinnen und Solisten
Die neuen Bregenzer Meisterkonzerte führen renommierte Solistinnen und Solisten sowie herausragende internationale Sinfonieorchester zusammen: Nach Bregenz kommen das Israel Netanya Kibbutz Orchestra, das Münchener Kammerorchester, das Orchestre National de Lyon, die Staatskapelle Weimar und die Wiener Symphoniker. Unter den Solistinnen und Solisten sind Größen wie der Posaunist Christian Lindberg, die Geigerin Baiba Skride und die Akkordeonistin Ksenija Sidorova. Als besonderen Glanzpunkt sind im Rahmen der Meisterkonzerte das junge Klavier-Duo Lucas und Arthur Jussen zu erleben sowie die beiden Rising Stars, der amerikanische Geiger Benjamin Beilman und der armenische Cellist Narek Hakhnazaryan. Auch zu Gast ist das Ensemble Philharmonix, das aus Musikern der Wiener und Berliner Philharmoniker besteht. 

Die neue Konzertsaison 2020/2021 im Detail
Am Sonntag, 11. Oktober 2020, eröffnet das Ensemble Philharmonix mit dem Konzertprogramm „North / East / South / West“ und einer musikalischen Reise durch europäische Länder die neue Konzertsaison. Das Ensemble rund um den Klarinettisten Daniel Ottensamer versammelt die besten Musiker der Wiener und Berliner Philharmoniker. Ihr Markenzeichen sind raffinierte Arrangements sowie Eigenkompositionen, die mit Jazz-, Folk-, Pop- und anderen Elementen meisterlich gewürzt sind. Damit hauchen sie der großen musikalischen Vergangenheit ein zweites, neues Leben ein: Ob Klassik, Gypsy Swing, Jazz, Latin, Klezmer, Oper, Richard Strauss, Benjamin Godard, Leonard Bernstein oder Johannes Brahms – interpretiert wird, was den Musikern gefällt. „Klassik ohne Grenzen“ – selten hat eine Kategoriebezeichnung besser gepasst als im Fall der Philharmonix, die darin mit dem OPUS KLASSIK 2018 ausgezeichnet wurden. 

Das zweite Meisterkonzert am Sonntag, 25. Oktober 2020, übernimmt das Israel Netanya Kibbutz Orchestra unter der Leitung ihres Chefdirigenten Christian Lindberg. Lindberg ist eine Dreifachbegabung: Komponist, Dirigent und Posaunist. Was er mit der Posaune erreicht hat, ist nur mit Paganinis Einsatz für die Geige oder Liszts Einsatz für das Klavier vergleichbar. Über 300 Stücke für Posaune hat Christian Lindberg uraufgeführt – über 30 davon hat er selber komponiert. Im September 2015 wurde Christian Lindberg von der größten Radiostation für klassische Musik „ClassicFM“ zum „besten Blechbläser der Geschichte“ ernannt.

Die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Alain Altinoglu sind im dritten Meisterkonzert, am Donnerstag, 14. Jänner 2021, in Bregenz zu Gast und spielen das Violinkonzert von Alban Berg. Den Solopart in Bergs lyrisch dominiertem Violinkonzert übernimmt die lettische Geigerin Baiba Skride. Sie zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Baiba Skride spielt auf der Stradivari „Yfrah Neaman“, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society.

Das vierte Bregenzer Meisterkonzert am Sonntag, 21. März 2021, bietet eine musikalische Reise nach Südamerika. Dabei steht der Komponist Astor Piazzolla im Fokus und damit auch das Instrument Akkordeon. Das Akkordeon bekommt man im klassischen Konzertsaal nur äußert selten zu hören. Das ändert sich derzeit zum Glück, denn mit der aus Lettland stammenden Ksenija Sidorova tritt eine junge Musikerin an, ihr Instrument in der (Klassik-)Welt bekannt zu machen. Sie ist gerade erst mit dem Echo ausgezeichnet worden. Nun kommt sie zusammen mit dem Gitarren-Star Miloš Karadaglić und dem Münchener Kammerorchester zum ersten Mal nach Bregenz.  

Im fünften Meisterkonzert am Mittwoch, 28. April 2021, steht Felix Mendelssohn Bartholdy und sein zweites Klavierkonzert in As-Dur im Mittelpunkt. Das Orchestre National de Lyon und Maestro Nikolaj Szeps-Znaider haben dafür die beiden im niederländischen Hilversum geborenen Brüder Lucas und Arthur Jussen eingeladen. Sie verblüffen derzeit die Klassikwelt wie kaum ein anderes Pianisten-Duo ihrer Generation und sorgen regelmäßig für Begeisterungsstürme. In Holland werden sie bereits wie Popstars gefeiert – nicht zuletzt wegen der sympathisch lockeren Art, mit der sie spielend Brücken zu einem breiten Publikum schlagen, ohne dabei ihre Mission aus dem Auge zu verlieren.

Den Abschluss der Konzertsaison 2020/2021 übernimmt die Staatskapelle Weimar unter der Leitung des amerikanischen Dirigenten Eugene Tzigane am Freitag, 28. Mai 2021. Nach Bregenz kommen sie mit dem Doppelkonzert von Johannes Brahms. Für dieses Doppelkonzert sind die beiden Nachwuchskünstler, der amerikanische Geiger Benjamin Beilman und der armenische Cellist Narek Hakhnazaryan, die ideale Besetzung. Beide Musiker sind als Solisten weltweit gefragt. Beilman (*1989) war Preisträger und Stipendiat diverser Wettbewerbe und spielte bereits mit zahlreichen großen Orchestern. Hakhnazaryan (*1988) gewann mit 22 Jahren den Cello First Prize und die Goldmedaille beim XIV. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb und tritt mit bedeutenden internationalen Orchestern auf.

Der bewährte Konzertbeginn der Abonnementkonzerte um 19.30 Uhr wird beibehalten. Die Konzerteinführungen gibt es ab 19 Uhr im Saal Bodensee. Die Eintrittspreise bleiben auch in der kommenden Saison unverändert. Neu ist ab dieser Konzertsaison das Abonnement für Jugendliche. Diese bietet jungen Menschen bis 27 Jahren alle sechs Meisterkonzerte für einen besonderen Abonnementpreis an.

Zwei Sitzkissenkonzerte in der neuen Konzertsaison
Neben den sechs Abonnementkonzerten sind in der kommenden Konzertsaison wiederum zwei Sitzkissenkonzerte geplant. Am Sonntag, 15. November 2020, um 10 Uhr gibt es eine magische Musikreise durch die nordische Märchenwelt für Kinder von 4 bis 9 Jahren. Der Kika-Moderator Juri Tetzlaff und das ProFive Holzbläserquintett erzählen die berühmte Bühnenmusik des norwegischen Komponisten Edvard Grieg neu, die von Peer Gynt handelt – dem berühmten norwegischen Draufgänger und Tunichtgut, der statt seiner verwitweten Mutter Aase beizustehen, sich lieber herumtreibt und fantasievolle Lügengeschichten erzählt.

Und am Sonntag, 7. März 2021, um 10 Uhr ist „Matze mit der blauen Tatze“ und die Musikerinnen und Musiker von mini.musik e.V. zu Gast auf der Werkstattbühne. Der kleine Kater Matze hat eine blaue Tatze, die ihm viel Hänselei einbringt. Aber irgendwann entdeckt er, dass sie magische Kräfte besitzt und er mit ihr Freunde findet. Ein grooviges und jazziges Abenteuer rund um die Welt beginnt für Matze und die kleinen Konzertgäste – ein Konzert zum Mits(w)ingen für Kinder von 4 bis 8 Jahren. 

Die beiden künstlerischen Sujets, die im Folder der Bregenzer Meisterkonzerte 2020/21 die Sitzkissenkonzerte ankündigen, stammen von zwei regionalen Kunstschaffenden: Lena Seeberger zeichnet sich für die Grafik zu „Peer Gynt“ aus und Helmut King hat dem Kater Matze zur „blauen“ Tatze verholfen.

Ticketing
Abonnementkarten sind ab sofort bei Bregenz Tourismus & Stadtmarketing unter Telefon +43 5574 4080 und per E-Mail tourismus@bregenz.at erhältlich. Interessenten können sich so ihre Plätze für eine gesamte Konzertreihe sichern, bevor der Vorverkauf für die Einzelkarten am Montag, 2. Juni 2020, startet.

Serviceleistungen
In der Abonnement- und Einzelkarte sind auch in dieser Saison die zusätzlichen Leistungen wie Garderobengebühr, Abendprogrammhefte, Konzerteinführungen sowie die Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel inkludiert.

Weitere Informationen und Downloads sowie Fotos:
www.bregenzermeisterkonzerte.at
 

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