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Fast 500.000 Euro für die offene Jugend- und Kulturarbeit

Im Rahmen eines längeren Entwicklungsprozesses unter Einbindung aller Beteiligten ist im Vorjahr in der Landeshauptstadt der Verein "Offene Jugend- und Kulturarbeit Bregenz" entstanden. Am 1. Jänner 2020 hat die neue Einrichtung ihre Arbeit aufgenommen.

Ziel des Vereines ist es, den Bedürfnissen junger Menschen noch mehr Rechnung zu tragen, indem das Autonome Jugend- und Kulturzentrum Between und der Jugendtreff Westend unter einer organisatori­schen Marke geführt werden und enger zu­sam­­menarbeiten. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt jetzt ihre vertraglichen Vereinbarun­gen mit dem Between und dem Westend rechtlich an den neuen Dachverein übertragen. Der Beschluss dazu fiel im Stadtrat am 18. Februar.

Wie Bürgermeister DI Markus Linhart mitteilte, habe man in der Sitzung auch einer Förderung in der Höhe von knapp 500.000 Euro für das laufende Jahr für die "Offene Jugend- und Kultur­arbeit Bregenz" zugestimmt. Der zweckmäßige Einsatz der Mittel soll durch entspre­chen­de Leistungsvereinbarungen gewährleistet werden.

An den Angeboten der Jugendhäuser und den Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße und in der Siedlung an der Ach ändert sich nichts. Bis Ende Juni 2020 soll das in Ausarbeitung begriffene inhaltliche Konzept für die künftige Zusammenarbeit von Between und Westend fertiggestellt sein. Daran wirkt auch die Fachhochschule Vorarlberg mit.

Eine Subvention von 72.900 Euro gab es in der Stadtratssitzung auch für das Mädchenzentrum Amazone. Das Jugendinformationszentrum "aha" erhielt von der Stadt 99.800 Euro.

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