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Schwemmholz am Seeufer: Bauhof im Dauereinsatz


Der Hochwasser führende Rhein hat in den vergangenen Tagen Unmengen an Treibholz in den Bodensee befördert. Ein Teil davon hat sich am Bregenzer Seeufer angesammelt. Das stellt die Stadt vor enorme Herausforderungen. Schwemmholz in diesem Ausmaß hat es viele Jahre zurück nicht mehr gegeben.

Inzwischen sind die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes und der Hafenmeisterei mit externer Unterstützung im Dauereinsatz. Derzeit ist man mit zwei Baggern, vier bis sechs LKW und jeder Menge Kleingerät daran, so viel Material wie möglich an Land zu bringen und von dort abzutransportieren. Für die Uferreinigung wurde sogar ein Amphibienfahrzeug aus Deutschland ausgeliehen. Es kann nur mit einer Sondergenehmigung des Landes eingesetzt werden.

Wie bereits berichtet, hat man mit dem Kloster Mehrerau eine Vereinbarung getroffen, derzufolge das Holz dort zwischengelagert wird. Es kann von interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort im Kloster verarbeitet und abgeholt werden kann.

Obwohl – insbesondere bei Westwind – immer wieder neues Treibholz angespült wird, ist es den Einsatztrupps gelungen, die allergrößten Mengen im Bereich der Pipeline, des Segelclubs und des Gondelhafens zu entfernen. Mehr noch: Die Mitarbeiter werden auch am kommenden Freitag, 21. Juni („Fenstertag“), und am Samstag darauf, 22. Juni, mit der Bergung und dem Abtransport beschäftigt sein.

Die Stadt bittet die Bevölkerung um ihr Verständnis für diese Ausnahmesituation, die es in dieser Form in Bregenz schon lange nicht mehr gegeben hat.

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