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Stadt fördert auch weiterhin die Nutzung erneuerbarer Energieträger

Die Nutzung erneuerbarer Energieträger wird von der Landeshauptstadt Bregenz seit Jahren unterstützt, auch mit finanziellen Mitteln. Zu diesem Zweck wurden eigene Energieförderricht­linien erarbeitet. Um sie ging es auch im Stadtrat am 11. Dezember 2018. Wie Bürgermeister DI Markus Linhart nach der Sitzung mitteilte, habe man die Gültigkeit der Richtlinien, die Ende dieses Jahres auslaufen, auf unbeschränkte Zeit verlängert.   

Konkret bedeutet das, dass die Stadt auch weiterhin sowohl die Anschaffung von thermischen Solaranlagen zur Warmwasseraufbereitung oder Raumheizung als auch jene von Photovoltaik- und anderen Ökostrom-Anlagen unterstützt. Dazu zählen zum Beispiel solche, die mit Biogas, Kraft-Wärme-Kopplung oder Brennstoffzellen arbeiten, und sogar Kleinwasserkraftwerke. Des Weiteren gibt es Geld für den Einbau von Biomasse-Kleinanlagen in Wohngebäuden oder den Anschluss letzterer an Nahwärmeversorgungssysteme. Gefördert werden auch Pellets-Einzel­öfen, wenn diese die einzige Heizquelle für eine Wohnung sind.

Mit solchen Anreizen hilft Bregenz der Bevölkerung, den Energie­verbrauch zu reduzieren und die CO2-Emissionen zu verringern. Darüber hinaus geht die Stadt auch selbst mit gutem Bei­spiel voran. Sie ist seit zehn Jahren Mitglied im e5-Netzwerk der ener­gie­effizienten Gemeinden, wurde 2010 als erste österreichi­sche Landeshaupt­stadt zertifiziert und besitzt seit vier Jahren den Status „eeee“.