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Ausstellungsarchiv

FM.Felder@Bregenz.
Menschen – Spuren – Orte. 

Eine Ausstellung an drei Orten zum 150. Todestag von Franz Michael Felder (1839–1869)

7. Juni bis 31. Oktober 2019
Bregenz war für den jungen Franz Michael Felder der Ort, an dem Bücher und Zeitschriften gedruckt wurden, später der Ort, an dem ein anderes Leben als in Schoppernau möglich war. Felder war öfters in Bregenz: als Begleiter eines Schwabenkindes, bei Gericht, auf Besuch bei Gleichgesinnten. Auf dem Weg nach Leipzig machte er hier Station. Später entwickelte sich Bregenz zu dem Ort, an dem das offizielle Gedenken an Felder praktiziert wurde. Hier wurde 1909 der erste Felder-Verein gegründet, in Bregenz feierten die Nationalsozialisten seinen 100. Geburtstag, hier verlegte man nach 1945 Felders Werke, im Landtag wurde über Felder heftig diskutiert. Die Ausstellung verfolgt multimedial Felders Spuren in Bregenz und zeigt, was Bregenz aus Felders Erbe gemacht hat.

   

Die Goldene Schale.  Spazieren in Bregenz

24. April bis 31. Oktober 2014
Als goldene Schale hat der irische Missionar Kolumban Bregenz bezeichnet, bevor er den Ort verließ, und meinte die Landschaft und den fruchtbaren Boden. Der Vergleich ist trefflich: Bregenz liegt an einer Bucht des Bodensees, bogenförmig gerahmt vom Pfänderstock. Jedem würde man wünschen, dass er Bregenz so betritt wie der Hl. Kolumban, vom See aus. Die Anreise zu Wasser gibt dem Auge die Möglichkeit, sich die Stadt entgegenwachsen zu lassen, sie zuerst im übergeordneten Verband der Landschaft zu erleben, im Zusammenspiel von See und Berg. Eine goldene Schale voller Schlangen, fügte Kolumban freilich hinzu, und meinte die Bregenzer. Die Bregenzer ließen sich nämlich nicht missionieren, sie waren vielleicht beeindruckt von diesem starrköpfigen Iren, lieb gewonnen haben sie ihn nicht. Die Ausstellung lädt ein, durch Bregenz zu spazieren und en passant etwas über die Geschichte der Stadt und über ihre Bewohner zu erfahren.

Aus der Tiefe des Raumes und der Zeit.
Eine Ausstellung zur Stadtentwicklung von Bregenz

7. April bis 31. Oktober 2013
Bodensee, Pfänder und Bregenzerach.
Die Bregenz-Trias. Die Topographie hat sich während der letzten 2000 Jahre nicht geändert – wenn man der Uferlinie absieht. Sehr wohl geändert hat sich der besiedelte Raum. Wo lebten Räter, Kelten, Römer und Alemannen?
Mit der mittelalterlichen Neugründung von Bregenz auf dem Plateau der Oberstadt beginnt die Geschichte des heutigen Bregenz.
Die Stadt wächst dem See zu, wächst in die Breite, langsam, aber beharrlich. Bregenz lebte von der Landwirtschaft, vom Holzhandel, seit 1650 vom Kornhandel.
Die Stadt hatte um 1500 etwa 1.200 Einwohner, 1790 etwa 1.600. Erst mit dem Bau der Eisenbahn 1870 bis 1884 und der Industrialisierung setzte eine Wachstumsphase ein.

Alle Wege führen nach Bregenz.
Eine Ausstellung über die Bregenzer Verkehrsgeschichte

22. Juni bis 31. Oktober 2012
Pfänderstock und Bodensee berühren einander an der Klause. Die Klause, diese Engstelle, begründete die strategische Bedeutung von Bregenz, war aber gleichzeitig auch ein Verkehrshindernis ersten Ranges. Zur Römerzeit war Bregenz ein Verkehrsknotenpunkt, in Mittelalter und Neuzeit lag die Stadt abseits der Fernhandelsrouten. Nach dem Dreißigjährigen Krieg rückte Bregenz ins Zentrum des Kornhandels zwischen Südschwaben und dem Vorarlberger- und Ostschweizerraum. Das Eisenbahnzeitalter brachte Probleme und eröffnete neue Möglichkeiten. Nach dem Bau der Arlbergbahn 1884 kam der Bregenzer Kornmarkt zum Erliegen, doch die Eisenbahn und die Bodenseedampfschifffahrt brachten auch wohlhabende Touristen nach Bregenz. Das erste Auto der Monarchie fuhr 1893 durch Bregenz. Damals konnte noch niemand ahnen, in welchem Ausmaß der Straßenverkehr im 20. Jahrhundert zunehmen würde.

Landpartie Vorarlberg.
Eine Expedition in die Bregenzer Stadtgeschichte

17. Juni bis 18. September 2011
Für einen Aufschwung des Fremdenverkehrs besaß Bregenz als „Bergstadt am Bodensee“ beste natürliche Voraussetzungen.
Um dieses Kapital nicht brach liegen zu lassen, gründeten im Jahr 1871 Bregenzer Bürger in dem damals knapp 4.000 Einwohner zählenden Städtchen den ersten Verkehrsverein Österreichs. Den Gründern war bewusst, dass Bregenz mit der Inbetriebnahme der Vorarlberger Bahn im Jahr 1872 in den Aktionsradius eines bereits ganz Europa umspannenden Eisenbahnnetzes kommen würde, dass es sozusagen höchste Eisenbahn war.
In einem Memorandum hieß es, der Fremde halte sich dort am liebsten auf, wo sich ihm Annehmlichkeiten böten und wo er willkommen sei. Kurz und bündig.


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Martinsturm

Oberstadt, Martinsgasse 3b
6900 Bregenz

Öffnungszeiten
Mai – Oktober, Di – So, 10 – 18 Uhr

Martinskapelle
Für kirchliche Feiern (Hochzeiten, Taufen) wenden Sie sich bitte an die Pfarre Herz Jesu: 
T +43 5574 42025.