Gesundheitstipp
Ende Februar 2024 wurde die neue Reihe des Gesundheitsservice der Stadt Bregenz vorgestellt. Mit regelmäßigen Gesundheitstipps erhalten Sie alle zwei Wochen wertvolle Einblicke und praktische Tipps zu Ernährung, Bewegung, mentaler Gesundheit und mehr.
Gesunder Schlaf – der unterschätzte Vorsatz
Wenn es um Neujahrsvorsätze geht, denken viele zuerst an mehr Bewegung, gesündere Ernährung oder weniger Stress. Doch ein Aspekt wird oft übersehen: ausreichender und erholsamer Schlaf.
Dabei ist guter Schlaf die Basis für körperliche und mentale Gesundheit – und damit für alle anderen Vorsätze.
Warum Schlaf so wichtig ist
Schlaf ist kein Luxus, sondern eine biologische Notwendigkeit. Während wir schlafen:
- regeneriert sich unser Immunsystem,
- verarbeitet das Gehirn Informationen und Emotionen,
- werden Stoffwechselprozesse reguliert.
Wie viel Schlaf brauchen wir?
Die meisten Erwachsenen benötigen 7–8 Stunden Schlaf pro Nacht. Entscheidend ist nicht nur die Dauer, sondern auch die Qualität.
Tipps für besseren Schlaf
- Feste Schlafzeiten einhalten
Unser Körper folgt einem biologischen Rhythmus, der Hormone wie Melatonin (Schlafhormon) und Cortisol steuert. Unregelmäßige Schlafzeiten bringen diesen Rhythmus durcheinander, was zu Einschlafproblemen und weniger erholsamem Schlaf führen kann.
- Digital Detox vor dem Schlafengehen
Mindestens 30 Minuten vor dem Schlaf keine Bildschirme mehr. Das blaue Licht hemmt die Melatoninproduktion. Inhalte wie Social Media, Videos oder E-Mails regen das Gehirn an. Diese mentale Aktivität verhindert, dass wir zur Ruhe kommen und in den Entspannungsmodus wechseln.
- Schlafumgebung optimieren
Dunkel, ruhig und kühl sind ideale Bedingungen. Die Schlafumgebung ist wie ein „Signalgeber“ für den Körper. Je ruhiger, dunkler und angenehmer sie ist, desto leichter fällt das Einschlafen und desto erholsamer ist der Schlaf.
- Abendrituale einführen
Lesen, Musik hören, Tee trinken oder Atemübungen helfen, zur Ruhe zu kommen. Wiederkehrende Rituale signalisieren: Es ist Zeit, herunterzufahren. Das erleichtert den Übergang vom aktiven Tag zur Entspannung.
- Koffein, Alkohol und spätes Essen meiden
Koffein hält den Körper wach, Alkohol stört die Schlafqualität und spätes Essen belastet die Verdauung. Alle drei Faktoren können das Einschlafen verzögern und die Erholung in der Nacht beeinträchtigen. Ideal ist es, Alkohol und Koffein zu reduzieren und die letzte Mahlzeit mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen einzuplanen.
Fazit
Gesunder Schlaf ist kein „nice-to-have“, sondern ein echter Gamechanger für Energie, Konzentration und Wohlbefinden. Wer sich für das neue Jahr einen Vorsatz machen möchte, sollte „Ich sorge für besseren Schlaf“ ganz oben auf die Liste setzen.
Gesundheitstipp-Archiv
Die Adventszeit erfüllt Straßen und Häuser mit Lichterglanz, vertrauten Melodien und dem Duft von frisch gebackenen Keksen. Traditionelle Rezepte gehören zu den schönsten Ritualen dieser Jahreszeit. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung – auch in festlichen Momenten. Kleine Veränderungen können dabei helfen, den Genuss zu bewahren und dem Körper etwas Gutes zu tun.
Gesunde Alternativen müssen nicht kompliziert sein. Schon der Austausch einzelner Zutaten kann den Unterschied machen: Vollkornmehl statt Weißmehl, hochwertige Fette und natürliche Süße aus Früchten. So entstehen Köstlichkeiten, die nicht nur schmecken, sondern auch Energie schenken.
Rezeptidee: Vanillekipferl mit Dattelzauber
Zutaten für ca. 40 Stück:
- 200 g Dinkelvollkornmehl
- 100 g gemahlene Mandeln
- 120 g Butter oder Margarine (kalt)
- 100–120 g entsteinte, sehr fein gehackte oder pürierte Datteln
- 1 TL Vanillemark
- 1 Ei (oder 2 EL Apfelmus als vegane Alternative)
- Zum Bestäuben: feiner Birkenzucker (Xylit) oder Puder aus getrockneten Datteln
Zubereitung:
Die Datteln sehr fein hacken oder pürieren, damit sie sich gut im Teig verteilen. Mehl, Mandeln, Vanillemark und Datteln mischen. Butter in Stückchen dazugeben und mit Ei oder Apfelmus zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mindestens 30 Minuten kühl stellen. Danach kleine Hörnchen formen und auf ein Backblech legen. Bei 175 °C ca. 10–12 Minuten backen. Noch warm vorsichtig in Birkenzucker oder Dattelpuder wenden.
Diese Variante verzichtet auf raffinierten Zucker, liefert durch Mandeln wertvolle Nährstoffe und sorgt mit Vollkornmehl für zusätzliche Ballaststoffe. Die natürliche Süße der Datteln bringt eine feine Karamellnote – ein kleiner Schritt, der zeigt: Genuss und Gesundheit können Hand in Hand gehen, auch in der festlichen Zeit.
Ein Hauch von Bodenseeflair
Wenn in Bregenz die Lichter am Kornmarktplatz erstrahlen und der Duft von Glühwein und Tannenzweigen durch die Straßen zieht, wird klar: Die Weihnachtszeit ist mehr als Tradition – sie ist ein Gefühl von Heimat und Wärme. Vielleicht findet sich zwischen einem Spaziergang am See und dem Besuch des Weihnachtsmarktes ein Moment, um diese besondere Variante der Vanillekipferl auszuprobieren. Ein kleiner Genuss, der perfekt zu einem bewussten Advent am Bodensee passt.
Wenn die Temperaturen sinken und der Bodensee seine kühle Seite zeigt, beginnt für manche die Saison des Eisbades. Was für viele nach Überwindung klingt, ist für andere ein festes Ritual mit erstaunlichen gesundheitlichen Vorteilen. Eisbaden – das kurze Eintauchen in kaltes Wasser – ist mehr als ein Trend. Es aktiviert Körper und Geist auf besondere Weise.
Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass regelmäßiges Eisbaden positive Effekte auf die Gesundheit haben kann:
- Stärkung des Immunsystems
- Förderung der Durchblutung
- Reduktion von Entzündungsprozessen
- Verbesserung der Stressresistenz
- Stimmungsaufhellung durch Endorphinausschüttung
- Training der mentalen Stärke und Achtsamkeit
In einer Stadt wie Bregenz, die direkt am See liegt und von Natur umgeben ist, bietet sich das Eisbaden als besondere Möglichkeit an, mit den Elementen in Kontakt zu treten und die eigene Widerstandskraft zu stärken.
Eisbaden bedeutet nicht, sich zu quälen – sondern bewusst in eine intensive Erfahrung einzutauchen, die belebt und zentriert. Es schafft Raum für Klarheit, Präsenz und ein neues Körpergefühl.
Tipps für sicheres Eisbaden:
- Vorab über Gesundheitsrisiken und Techniken informieren
- Langsam an kaltes Wasser gewöhnen (z. B. kalte Duschen)
- Nie allein baden – Sicherheit geht vor
- Vor dem Bad aufwärmen, danach sofort trockene Kleidung anziehen
- Nicht länger als 1–3 Minuten im Wasser bleiben
- Auf den eigenen Körper hören – bei Unwohlsein abbrechen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorher ärztlich abklären lassen
Wer sich regelmäßig dieser Herausforderung stellt, erlebt oft nicht nur körperliche Frische, sondern auch eine neue Form der inneren Stärke. Ein schöner Impuls für mehr Wohlbefinden im Alltag.
Mehr Infos zu Eisbaden live am 18. November 2025:
Panorama Gesundheit - Eiskalt entspannen – Eisbaden und Kältetraining | Landeshauptstadt Bregenz
schließenHerz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache – sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Doch die Symptome, Risikofaktoren und die Wirkung von Medikamenten unterscheiden sich je nach Geschlecht erheblich. Die Gendermedizin setzt genau hier an: Sie erforscht und berücksichtigt geschlechtsspezifische Unterschiede in der medizinischen Versorgung – mit dem Ziel, Diagnosen zu verbessern und Therapien sicherer und wirksamer zu gestalten.
Symptome: Frauenherzen schlagen anders
Frauenherzen sind kleiner und schlagen schneller. Die klassischen Symptome eines Herzinfarkts – stechender Brustschmerz, Ausstrahlung in den linken Arm, kalter Schweiß –gelten vor allem für Männer. Frauen zeigen oft andere, nicht so klar erkennbare Anzeichen wie bspw. Übelkeit, Erbrechen, Oberbauchschmerzen, Rückenschmerzen, Engegefühl in der Brust, Schmerzen im Kiefer oder der Schulter, Atemnot, Müdigkeit, Schlafstörungen und weitere unspezifische Beschwerden. Diese Symptome werden häufig nicht als herzbedingt erkannt, was zu gefährlichen Verzögerungen in der Behandlung führt.
Warum ist das wichtig?
Die Gendermedizin zeigt, dass eine „geschlechtsneutrale“ Medizin oft nicht neutral, sondern männlich geprägt ist. Lange Zeit wurden medizinische Studien fast ausschließlich an Männern durchgeführt. Das hat zur Folge, dass Diagnostik und Therapie bei Frauen oft weniger wirksam oder sogar riskant sind. Auch für trans, inter und nicht-binäre Menschen gibt es spezifische Herausforderungen in der Herzgesundheit. Diese werden bislang in Forschung und Versorgung ebenfalls noch unzureichend berücksichtigt.
Risikofaktoren und Krankheitsverläufe
Frauen haben andere Risikoprofile:
- Diabetes erhöht bei Frauen das Risiko für Herzerkrankungen stärker als bei Männern.
- Stress wirkt sich bei Frauen aufgrund der kleineren Gefäße besonders negativ auf das Herz aus.
- Hormonelle Umstellungen (z. B. die Menopause) beeinflussen die Gefäßgesundheit und das Immunsystem. Kommen Frauen in die Wechseljahre, verdoppelt sich das Risiko für Bluthochdruck, weil der Östrogenspiegel im Blut sinkt.
- Übergewicht und Verhütungspille: Frauen, die die „Pille“ einnehmen (Östrogen-Progesteron-Kombi) und übergewichtig sind, tragen ein zwei- bis dreifach hohes Risiko für Bluthochdruck.
Medikamente: Wirkung und Nebenwirkungen
Auch die Pharmakologie muss geschlechtsspezifisch betrachtet werden. Einnahme-Empfehlungen orientieren sich in der Regel an männlichen Testpersonen, denn Frauen wurden in der Forschung lange als „kleinen Männer“ betrachtet.
- Frauen bauen Medikamente oft langsamer ab.
- Sie haben häufiger Nebenwirkungen, z. B. Reizhusten oder gefährliche Rhythmusstörungen durch bestimmte Medikamente.
- Die Dosierung muss oft angepasst werden, da die Empfehlungen für Frauen oft zu hoch sind und höhere Wirkspiegel entstehen.
Was kann ich selbst tun?
Die diffusere Herzinfarkt-Symptomatik kann auch einer der Gründe dafür sein, dass Frauen mit dem lebensrettenden Notruf zögern und nicht rechtzeitig in eine Klinik kommen. Dabei zählt beim Herzinfarkt jede Minute.
- Symptome ernst nehmen – auch wenn sie „untypisch“ erscheinen.
- Hausärzt:innen aktiv auf geschlechtsspezifische Risiken ansprechen.
- Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, insbesondere bei familiärer Vorbelastung.
- Lebensstiländerung – Stressmanagement und Bewegung sind für beide Geschlechter wichtig, aber Frauen profitieren besonders davon.
Fazit
Die Gendermedizin ist kein „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Schritt hin zu einer gerechteren und wirksameren Gesundheitsversorgung. Sie hilft, lebensgefährliche Fehldiagnosen zu vermeiden und Therapien individuell anzupassen. Wer die Unterschiede kennt, kann besser vorsorgen – und im Ernstfall schneller reagieren.
Ein schöner Impuls für mehr Wohlbefinden im Alltag
Im täglichen Leben bleibt vieles unbeachtet: Routinen bestimmen den Tagesablauf, kleine Freuden gehen im Trubel unter, und die Aufmerksamkeit richtet sich oft auf das, was fehlt. Der Internationale Tag der Dankbarkeit erinnert daran, wie wohltuend es sein kann, den Blick bewusst auf das zu richten, was bereits da ist. Dankbarkeit ist kein Luxusgefühl – sie ist eine einfache, aber wirkungsvolle Ressource für körperliche und seelische Gesundheit.
Wissenschaftliche Studien zeigen, dass regelmäßige Dankbarkeit die Gesundheit fördert:
- Reduktion von Stress
- Stärkung des Immunsystems
- Verbesserung der Schlafqualität
- Förderung von Gelassenheit
- Stärkung von zwischenmenschlichen Beziehungen
- Hilfe, Herausforderungen mit mehr innerer Ruhe zu begegnen
In einer Stadt wie Bregenz, die mit Natur, Kultur und Gemeinschaft viel Lebensqualität bietet, gibt es zahlreiche kleine Momente, die Dankbarkeit verdienen: Gesundheit, nette Menschen, ein Spaziergang am See, ein freundlicher Gruß im Café, ein ruhiger Abend auf dem Balkon.
Dankbarkeit bedeutet nicht, alles schönzureden – sondern bewusst wahrzunehmen, was gut ist. Sie schafft Raum für Zufriedenheit und stärkt die Verbindung zum eigenen Leben.
Kleine Abend-Übung:
Eine einfache Übung kann helfen, Dankbarkeit regelmäßig zu kultivieren. Abends drei Dinge notieren, die an diesem Tag Freude bereitet oder gutgetan haben – sei es ein Gespräch, ein schöner Ausblick oder ein gelungener Moment. Diese kurze Reflexion verändert die Perspektive und wirkt oft länger nach, als man denkt.
schließenMit den warmen Temperaturen steigt auch der Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Flüssigkeit. Saisonales Obst und Gemüse wie Beeren, Tomaten, Gurken oder Pfirsiche liefern nicht nur wertvolle Nährstoffe, sondern sorgen auch für eine erfrischende Abkühlung. Neben Obst und Gemüse wirken auch verschiedene Milchprodukte, Kräuter und Gewürze kühlend. Dazu gehören beispielsweise Naturjoghurt, Buttermilch, Minze, Koriander, Basilikum, uvm. Während Buttermilch traditionell in heißen Regionen als Sommergetränk genutzt wird, ist Koriander in der ayurvedischen Lehre als kühlend bekannt.
Eine ausreichende Wasserzufuhr ist in den Sommermonaten besonders wichtig. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit täglich – am besten in Form von Wasser, ungesüßten Tees oder verdünnten Fruchtsäften – helfen, den Körper kühl zu halten und die Konzentration zu fördern. Während kühle Getränke kurzfristig erfrischen, können warme Getränke den Körper zum Schwitzen anregen und somit nachhaltiger kühlen. Einen Versuch wert wäre zum Beispiel ein lauwarmer Minztee. Er regt das Schwitzen an und das Menthol der Minze sorgt zusätzlich für ein kühlendes Gefühl. Wasserreiches Obst wie Melonen oder Zitrusfrüchte tragen ebenfalls zur Flüssigkeitszufuhr und somit Erfrischung bei.
Sommerlich leicht:Rezept für einen bunten Quinoa-Salat mit Zitrus-Vinaigrette
Zutaten (für 2–3 Portionen):
- 150 g Quinoa
- 1 rote Paprika
- 1/2 Gurke
- 1 Avocado
- 1 Handvoll Kirschtomaten
- 1 kleine rote Zwiebel
- Saft von 1 Orange und 1/2 Zitrone
- 2 EL Olivenöl
- Frische Minze oder Petersilie
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung:
Quinoa nach Packungsanleitung kochen und abkühlen lassen. Gemüse klein schneiden, Avocado würfeln und alles in einer großen Schüssel vermengen. Für das Dressing den Zitrus-Saft mit Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren und über den Salat geben. Mit frischen Kräutern garnieren und gekühlt servieren.
Dieser Salat ist nicht nur farbenfroh und erfrischend, sondern auch reich an pflanzlichem Eiweiß, gesunden Fetten und Vitaminen – perfekt für ein leichtes Mittagessen oder ein Picknick am See.
Mit diesem sommerlichen Rezept verabschiedet sich der „Gesundheitstipp“ in die Sommerpause und wünscht eine erholsame und angenehme Urlaubszeit.
schließen
Jeder hat schon davon gehört, aber was ist CO₂ eigentlich? Und was bedeutet CO₂-Ausstoß oder CO₂-Fußabdruck für unsere Gesundheit? Das Wichtigste kurz und verständlich erklärt:
Was ist CO₂-Ausstoß?
CO₂ steht für Kohlendioxid – ein Gas, das in geringen Mengen in der Luft vorkommt und für Pflanzen lebenswichtig ist. Sie nehmen es auf und produzieren daraus Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen. Ein natürlicher Kreislauf, der unser Leben ermöglicht.
Doch durch die Verbrennung von Öl, Gas oder Kohle – z. B. beim Heizen oder Autofahren – gelangt deutlich mehr CO₂ in die Atmosphäre, als die Natur verkraftet. Gleichzeitig verschwinden immer mehr Bäume, die CO₂ binden könnten. So wird die Luftqualität beeinträchtigt – mit Folgen auch für unsere Atemwege und unser Wohlbefinden.
Was hat CO₂ mit dem Klima – und mit uns – zu tun?
CO₂ sorgt in der Atmosphäre für Wärme – das ist grundsätzlich gut, denn so bleibt es auf der Erde lebensfreundlich. Doch durch den sogenannten Treibhauseffekt wird es bei zu viel CO₂ immer wärmer. Die Folgen: Hitzewellen, Starkregen, veränderte Lebensräume – und damit neue gesundheitliche Belastungen. Besonders für ältere Menschen, Kinder oder Menschen mit chronischen Erkrankungen steigt das Risiko bei extremen Wetterereignissen oder schlechter Luftqualität.
Was ist der CO₂-Fußabdruck?
Der CO₂-Fußabdruck gibt an, wie viel CO₂ durch unser persönliches Verhalten entsteht – etwa durch Verkehr, Heizen, Stromverbrauch oder Ernährung. Je kleiner unser Fußabdruck, desto besser für das Klima – und für unsere Gesundheit. Denn viele klimafreundliche Maßnahmen fördern gleichzeitig unser körperliches und seelisches Wohlbefinden.
Wie können wir beides schützen – Klima und Gesundheit?
Öfter zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sein:
Bewegung im Alltag schützt das Klima und ist gut für Herz, Kreislauf und psychische Gesundheit. Auch kurze Wege ohne Auto machen einen Unterschied.
Saisonal und regional essen:
Frische, unverarbeitete Lebensmittel aus der Region sind nicht nur klimaschonender, sondern auch gesünder. Weniger Verpackung, mehr Geschmack – und Unterstützung der lokalen Landwirtschaft.
Weniger Fleisch essen:
Ein bewusster Umgang mit tierischen Produkten reduziert Emissionen – und kann helfen, das Risiko für bestimmte Krankheiten zu senken.
Energie sparen:
LED-Lampen, effiziente Geräte und das bewusste Ausschalten von Elektronik helfen, Energie zu sparen – das senkt nicht nur Kosten und CO₂-Emissionen, sondern kann auch das Wohnklima verbessern. Weniger künstliches Licht am Abend, weniger Lärm und elektromagnetische Strahlung durch unnötig laufende Geräte wirken sich positiv auf den Schlaf und die Konzentration aus.
Klimaschutz und Gesundheit gehen Hand in Hand. Indem wir im Alltag kleine Entscheidungen treffen, tun wir nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch uns selbst.
Du willst wissen, wie groß dein CO₂-Fußabdruck ist? Dann probier’s aus: CO²-Fußabdruck berechnen
schließenVitamin D – Das Sonnenvitamin
Die Sonne spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit, insbesondere durch die Förderung der körpereigenen Produktion von Vitamin D. Dieses essenzielle Vitamin ist unerlässlich für starke Knochen, da es die Aufnahme von Kalzium und Phosphat im Körper unterstützt. Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel stärkt zudem das Immunsystem und kann das Risiko bestimmter chronischer Krankheiten senken. Studien legen sogar nahe, dass Vitamin D eine positive Wirkung auf die Stimmung haben und somit zur Vorbeugung von Depressionen speziell in den dunkleren Jahreszeiten beitragen kann.
Der Großteil des benötigten Vitamin D wird durch die UV-B-Strahlung des Sonnenlichts in der Haut gebildet. Ein kurzer täglicher Aufenthalt in der Sonne, für 10 bis 20 Minuten, ohne Bedeckung von Händen, Armen und Gesicht, reicht oft aus, um dem Bedarf gerecht zu werden. Dabei ist es jedoch wichtig, die richtige Balance zu finden, um die positiven Effekte zu nutzen, ohne die Haut zu schädigen.
Nach der Eigenschutzzeit
Die Eigenschutzzeit ist die Zeitspanne, in der die Haut ohne Sonnenschutz der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne Schaden zu nehmen. Diese Zeit hängt stark vom Hauttyp ab (sehr heller bis sehr dunkler Teint). Zu viel Sonneneinstrahlung, insbesondere ohne Schutz, birgt erhebliche Risiken. UV-Strahlung kann Sonnenbrand, vorzeitige Hautalterung und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko verursachen. Auch die Gefahr eines Hitzeschlages darf nicht außer Acht gelassen werden. Daher sind Schutzmaßnahmen unerlässlich. Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, schützende Kleidung, Kopfbedeckung, adäquate Flüssigkeitszufuhr sowie der Aufenthalt im Schatten während der intensiven Mittagszeit helfen, den Organismus zu schützen. Bei längerem Aufenthalt im Freien sollte der Sonnenschutz regelmäßig erneuert werden.
Schönheitsideal mit Folgen
Dem vermeintlichen „Schönheitsideal“ zu folgen – durch Sonnenbaden braun zu werden – kann längerfristig bittere Folgen für die Haut haben, die oft erst Jahre später sichtbar werden. Daher ist es besonders wichtig, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Hautarzt wahrzunehmen. Der Hautarzt untersucht dabei die gesamte Hautoberfläche auf Veränderungen wie auffällige Muttermale oder Hautveränderungen. Dies stellt eine wichtige Maßnahme zur Früherkennung von Hautkrebs dar. Es wird empfohlen, ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre eine Hautkrebsvorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen. Personen mit heller Haut, vielen Pigmentmalen oder einer familiären Vorgeschichte von Hautkrebs sollten besonders auf regelmäßige Untersuchungen achten. Auch Menschen, die viel Zeit im Freien verbringen oder (in ihrer Jugend) häufig Sonnenbrände hatten, sind stärker gefährdet.
Um sowohl die Vorteile der Sonne zu nutzen als auch die Risiken zu minimieren, wird ein maßvoller und bewusster Umgang mit der Sonne empfohlen. Die Hautgesundheit kann so bewahrt und ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel gefördert werden, ohne die Gefahr von Schäden einzugehen. Besonders wichtig ist der Schutz bei Kindern, da ihre Haut empfindlicher auf UV-Strahlung reagiert.
Dieser Ansatz erlaubt es, die Sonne als Verbündete für die Gesundheit zu betrachten, ohne die Hautgesundheit aufs Spiel zu setzen.
Glückshormone sind chemische Botenstoffe im Körper, die das Wohlbefinden und die Stimmung positiv beeinflussen. Sie spielen eine zentrale Rolle im täglichen Leben und können helfen, stressige Situationen besser zu bewältigen und insgesamt glücklicher zu machen. Der Frühling steht vor der Tür, die Sonne strahlt, die Blumen blühen und die Tage werden länger – perfekte Bedingungen, um Glückshormone zu aktivieren und die Freude am Leben zu genießen.
Die Stars unter den Glückshormonen
- Serotonin
Serotonin reguliert die Stimmung, den Schlaf und das Hungergefühl.
- Dopamin
Dieses Hormon ist für das Belohnungssystem verantwortlich. Es wird freigesetzt, wenn etwas Angenehmes erlebt wird, wie zum Beispiel ein leckeres Essen oder ein Erfolgserlebnis.
- Endorphine
Diese Hormone wirken als natürliche Schmerzmittel und werden oft bei körperlicher Anstrengung freigesetzt, wie zum Beispiel beim Sport. Sie sorgen für das sogenannte „Runner‘s High“.
- Oxytocin
Oxytocin spielt eine wichtige Rolle bei sozialen Bindungen und wird bei körperlicher Nähe und Zuneigung freigesetzt.
Glückshormone in Schwung bringen – So geht‘s in Bregenz!
Das Wohlfühlhormon:
Serotonin kann durch Aktivitäten in der Natur gesteigert werden. Ein Spaziergang am See oder eine Wanderung am Pfänder, bei dem man die frische Luft und die atemberaubende Aussicht genießt, kann die Produktion von Serotonin fördern. Auch das Schwimmen im Bodensee oder ein entspannter Nachmittag beim Minigolfspielen tragen zum Wohlfühlen bei. Die wärmenden Sonnenstrahlen und das Erwachen der Natur sorgen zusätzlich für Glücksgefühle.
Der Belohnungsexperte:
Dopamin wird bei Erfolgserlebnissen freigesetzt. Egal ob es sich um berufliche Erfolge, persönliche Projekte oder das Erlernen neuer Fähigkeiten handelt – diese positiven Erfahrungen tragen zu einem gesteigerten Wohlbefinden bei. In Bregenz können zum Beispiel bei kulturellen Veranstaltungen inspirierende Momente erlebt werden. Der Frühling bietet viele Gelegenheiten, Neues auszuprobieren und sich selbst zu belohnen.
Die natürlichen Schmerzmittel:
Endorphine werden oft bei körperlicher Anstrengung freigesetzt. Sportliche Aktivitäten wie Wandern am Pfänder, Stand Up Paddling, Tretbootfahren oder Schwimmen im Bodensee sind großartige Möglichkeiten, um Endorphine zu aktivieren. Diese Aktivitäten fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden. Die frische Frühlingsluft und die wärmende Sonne machen diese Erlebnisse noch schöner.
Das Kuschelhormon:
Oxytocin spielt eine wichtige Rolle bei sozialen Bindungen und wird bei körperlicher Nähe und Zuneigung freigesetzt. Der Kontakt zu lieben Menschen ist ein weiterer wichtiger Faktor für unser Wohlbefinden.
In Bregenz gibt es zahlreiche Vereine und Gemeinschaften, die es ermöglichen, neue Freundschaften zu schließen und bestehende zu pflegen. Ob Sport- oder Kulturvereine, soziale Projekte, Umweltinitiativen oder ehrenamtliche Organisationen – hier findet jede:r die passende Gemeinschaft. Gemeinsame Aktivitäten, der Austausch mit anderen und das Helfen für die Gemeinschaft fördern die Freisetzung von Glückshormonen. Indem diese Aktivitäten in den Alltag integriert werden, können das Wohlbefinden gesteigert und die positiven Effekte der Glückshormone voll ausschöpft werden. Also, raus in die Natur und die schönen Seiten von Bregenz im Frühling genießen!
schließenMit dem Frühling kommen nicht nur wärmere Temperaturen und blühende Landschaften, sondern vermehrt auch Allergien. Besonders Pollen von Bäumen, Gräsern und Unkräutern sind häufige Auslöser. Allergien können verschiedene Symptome hervorrufen, darunter Niesen, laufende Nase, juckende Augen und Halsschmerzen.
Wie man Allergien vorbeugen und sich schützen kann:
Pollenflugvorhersagen beachten
Tägliche Pollenflugvorhersagen können dabei helfen, Aktivitäten im Freien entsprechend zu planen und allergieauslösende Kontakte zu minimieren.
Innenräume sauber halten
Regelmäßiges Staubsaugen und Abwischen von Oberflächen kann die Menge an Pollen und Staub in Innenräumen reduzieren.
Fenster und Türen geschlossen halten
Während der Hochphase des Pollenfluges, besonders während der Dämmerungszeiten, ist es ratsam, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um das Eindringen von Pollen zu reduzieren.
Kleidung und Haare waschen
Nach dem Aufenthalt im Freien kann das Waschen der Kleidung und Haare dabei helfen, Pollen zu entfernen und allergische Reaktionen zu minimieren.
Nasenspülungen
Regelmäßige Nasenspülungen mit einer Salzlösung können dabei helfen, Pollen aus den Nasengängen zu entfernen.
Medikamentöse Behandlung
Antihistaminika in Form von Tabletten, Augentropfen und Nasensprays können Symptome lindern. Eine ärztliche Rücksprache ist empfehlenswert, um die geeigneten Medikamente zu finden.
Indem man einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet, können die Auswirkungen von Allergien im Frühling deutlich reduziert werden. Es lohnt sich, die individuell besten Methoden auszuprobieren.
schließenÜbergewicht ist ein ernsthaftes Gesundheitsproblem, das zunehmend mehr Menschen in unserer Gesellschaft betrifft. Der aktuelle Schulgesundheitsbericht Vorarlbergs zeigt, dass auch immer mehr Kinder und Jugendliche unter Übergewicht oder sogar Adipositas (Fettleibigkeit) leiden.
Die beeinflussenden Faktoren sind vielfältig. Neben den Klassikern wie ungesunder Ernährung und Bewegungsmangel spielen auch genetische Faktoren, übermäßiger Medienkonsum, psychosoziale Probleme und vieles mehr eine erhebliche Rolle. Was man dagegen tun kann, verraten wir in diesem besonderen Gesundheitstipp des „Community Nursing“-Projektes der Stadt Bregenz.
Der bewusste Blick in die Jausebox
Jede Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt. Dieser erste Schritt könnte zum Beispiel das Hinterfragen des Inhalts der Jausebox unserer Kinder sein. Enthält die Box Produkte wie zum Beispiel Semmel, Säfte, fette Wurstwaren, Süßigkeiten, Gebäck oder andere „leere Kalorien“? Dann geht das mit unseren Tipps besser:
Vollkorn- statt Weißmehlprodukte:
Vollkornbrot liefert langanhaltende Energie, hält den Blutzucker stabil und lässt lästige Heißhungerattacken erst gar nicht entstehen. Ballaststoffe fördern die Verdauung, die ohnehin durch das lange Sitzen und die mangelnde Bewegung träge werden kann. B-Vitamine unterstützen das Gedächtnis und die Konzentration im Schulalltag.
Eiweißreiche Lebensmittel:
Kinder befinden sich im Wachstum und benötigen Eiweiß, um neue Zellen und Gewebe aufzubauen und das Immunsystem zu unterstützen. Außerdem sorgt Eiweiß für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Gute Beispiele für eiweißreiche Lebensmittel sind magerer Schinken, Käse, Joghurt, Eier und Hummus.
Frisches Obst und Gemüse:
Obst und Gemüse in mundgerechten Stücken sieht nicht nur schön aus, sondern liefert auch wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Antioxidantien. Zusätzlich haben viele Obst- und Gemüsesorten einen hohen Wassergehalt, der zur Hydration der Kinder beiträgt. Gurkenscheiben, Apfelspalten, Karottensticks oder Beeren sind ideal und lassen sich auch kreativ in der Box anrichten.
Gesunde Snacks:
Kinder, die für den kleinen Hunger zwischendurch einen gesunden Snack statt zucker- oder fetthaltigen Lebensmitteln angeboten bekommen, haben die Möglichkeit, frühzeitig gesunde Essgewohnheiten zu entwickeln, die sie ein Leben lang beibehalten können. Beispiele dafür sind Nüsse, Falaffelbällchen, Obstspieße, Gemüsesticks, Haferporridge oder hochwertige Müsliriegel.
Getränke:
Wasser oder ungesüßter Tee sind die besten Durstlöscher. Denn nicht alles, das sich gesund anhört, ist auch gesund. Ein Beispiel:
250 ml Cola enthalten 6,6 Teelöffel Zucker. Die vermeintlich „gesündere Alternative“, der Apfelsaft, enthält in derselben Menge zwischen 6,3 und 6,9 Teelöffel Zucker. Apfelsaft beinhaltet also gleich viel oder sogar ein bisschen mehr Zucker als Cola!
Abwechslung:
Wenn die Jause variiert, bleibt sie interessant. Jausenspieße oder verschiedene Brotaufstriche können für Abwechslung sorgen. Das Internet bietet viele kreative Ideen, um die Jause für Kinder auch optisch ansprechend zu gestalten. Bei Obst und Gemüse gilt: Je bunter, desto besser. Die Vielfalt an Farben, Texturen und Geschmacksrichtungen macht die Jause immer wieder aufs Neue spannend. Eine kreative Jausenidee kann Kinder dazu ermutigen, auch Unbekanntes auszuprobieren. Eine kleine Überraschung in der Box, wie beispielsweise ein paar nette Worte auf einem Post-It, freuen jedes Kind.
Vorbereitung: Eine gut geplante Jause sollte möglichst am Vorabend zubereitet werden, um den morgendlichen Stress zu vermeiden. Eltern müssen nicht in letzter Minute entscheiden, was sie ihren Kindern mitgeben und starten somit gleich entspannter in den Tag.
Eine kleine Veränderung kann oft Großes Bewirken. Die drei Buchstaben, die alles ins Rollen bringen, heißen: TUN!
In unserem Aktiv-Workshop „Schul- und Kindergartenjause“ werden Werbemythen geklärt, ausgewogene und gesunde Jausen erklärt und Inputs zum richtigen Essensverhalten gegeben:
Aktiv-Workshop „Schul- und Kindergartenjause"
Dienstag, 18. Februar 2025, 9 bis 10.30 Uhr
Familientreff Rieden
Mariahilfstraße 54
6900 Bregenz
Anmeldung und Kontakt
Landeshauptstadt Bregenz
Gesundheitsservice
Community Nurse DGKP Peter Köb
Belruptstraße 1
6900 Bregenz
05574 4101623
peter.koeb(at)bregenz.at
Das neue Jahr steht vor der Tür und damit auch die alljährliche Tradition der Neujahrsvorsätze. Viele nutzen diese Gelegenheit, um ambitionierte Ziele zu setzen – sei es mehr Sport zu treiben, gesünder zu essen, mehr zu sparen oder endlich lange aufgeschobenen Projekte zu verwirklichen. Doch wie oft verpuffen diese Vorsätze bereits in kürzester Zeit?
Wie Neujahrsvorsätze tatsächlich gelingen können
Realistische Ziele setzen:
Die gesetzten Vorsätze sind oft riesengroß und unrealistisch. Durch diese Überforderung werden diese dann schnell frustriert über Bord geworfen. Besser sind konkrete und kleine Ziele, die Schritt für Schritt umgesetzt werden können. Diese lassen sich leichter in den Alltag integrieren, und Erfolgserlebnisse sind garantiert!
Sinnvolle Planung:
Viele Vorsätze werden ohne einen konkreten Plan gemacht. Ein Ziel ohne klaren Plan ist schwer umzusetzen und bleibt oft nur ein vager Wunsch. Die Vorsätze sollen ganz konkret formuliert werden. Anstelle von „mehr Sport treiben“ sollte man sich konkreter ausdrücken, zum Beispiel „Zwei mal wöchentlich laufe ich fünf Kilometer“ oder „Jeden Montagabend um 18 Uhr besuche ich den Fitnesskurs“. Ein klares Ziel zu haben, hilft, den Weg dorthin zu strukturieren. Anstatt "gesünder essen", könnte das Ziel lauten: "Jeden Tag mindestens eine Mahlzeit aus frischen, unverarbeiteten Lebensmitteln zubereiten."
Änderung von Gewohnheiten:
Die täglichen Gewohnheiten sind tief verwurzelt. Ein drastischer Wechsel erfordert immense Willenskraft. Die gute Nachricht: Bereits kleine Veränderungen im Alltag können Großes bewirken, zum Beispiel die Treppe anstelle des Aufzuges zu nehmen oder das frische Obst anstelle des Kuchens zu wählen.
Unterstützung oder Gleichgesinnte suchen:
Gemeinsame Ziele lassen sich einfacher umsetzen, und die Ausreden haben keine Chance.
Geduldig sein:
Gut Ding braucht Weile – Veränderungen brauchen Zeit. Neue Routinen müssen sich erst verfestigen und fallen Schritt für Schritt leichter, je öfter diese umgesetzt werden. Nun geht’s los – kleine Ziele konkret formulieren und noch heute starten!
Ein erfolgreiches Jahr 2025 wünscht der Gesundheitsservice Bregenz!
schließenDer Winter bringt nicht nur kürzere Tage und kältere Temperaturen mit sich, sondern auch eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich trotz der Witterungsbedingungen fit und gesund zu halten. Gerade in dieser Jahreszeit ist es wichtig, regelmäßige Bewegung in den Alltag zu integrieren, um das Wohlbefinden zu fördern und das Immunsystem zu stärken.
Vorteile von Bewegung im Winter
Bewegung an der frischen Luft kann helfen, die Stimmung zu heben und das Risiko für saisonale Depressionen zu reduzieren. Zudem unterstützt körperliche Aktivität das Herz-Kreislauf-System und hilft dabei, das Gewicht zu halten oder sogar zu reduzieren, was besonders in der kalorienreichen Weihnachtszeit von Vorteil ist.
Einfache Tipps für mehr Bewegung im Winter
Es ist nicht immer notwendig, intensiven Sport zu treiben, um die positiven Effekte von Bewegung zu nutzen. Hier sind einige einfache und leicht umzusetzende Tipps, um aktiv zu bleiben:
Spaziergänge nach dem Essen: Ein gemütlicher Spaziergang nach den Mahlzeiten, insbesondere nach üppigen Mahlzeiten während der Feiertage, fördert die Verdauung und hilft, überschüssige Kalorien zu verbrennen.
Kurze Bewegungseinheiten: Regelmäßige, kurze Bewegungseinheiten können über den Tag verteilt werden. Einfache Übungen wie Kniebeugen, Armkreisen oder Dehnen sind leicht in den Alltag zu integrieren. Auch das Einbauen von kleinen Bewegungspausen während der Arbeit kann helfen, Rückenschmerzen und Verspannungen vorzubeugen.
Treppen statt Aufzug: Das Treppensteigen anstelle der Nutzung des Aufzugs ist eine hervorragende Möglichkeit, die Beinmuskulatur zu stärken und den Körper in Schwung zu bringen.
Haus- und Gartenarbeit: Auch Haus- und Gartenarbeit bietet eine gute Gelegenheit, sich zu bewegen. Schneeschaufeln, Staubsaugen oder das Schmücken des Hauses für die Feiertage – tolle Musik liefert gleich noch mehr Motivation!
Winterwanderungen: Die winterliche Landschaft lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. Die Bewegung in der Natur stärkt das Immunsystem und kann helfen, Stress abzubauen.
Gemeinsam macht’s noch mehr Spaß
Die Feiertage bieten eine besondere Gelegenheit, gemeinsam mit Familie und Freunden aktiv zu werden. Aktivitäten wie Eislaufen, eine Schneeballschlacht oder ein gemeinsamer Spaziergang durch die weihnachtlich dekorierte Stadt fördern nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das soziale Miteinander.
Kostenlose Veranstaltungen zu verschiedenen Gesundheitsthemen werden von der Landeshauptstadt Bregenz angeboten:
Panorama Gesundheit
schließen
Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnung und des Zusammenseins. Doch für viele Menschen ist sie auch eine Zeit der Trauer und Einsamkeit, besonders wenn geliebte Personen nicht mehr bei uns sind. Das Gedenken an diese Menschen kann schmerzhaft sein, aber es ist auch ein wichtiger Teil des Trauerprozesses und unserer Gesundheit. In diesem Artikel beleuchten wir, warum Trauer wichtig ist, wie die Trauerphasen verlaufen und wann Trauer zur Krankheit wird.
Gedenken an geliebte Menschen
Das Gedenken an verstorbene Angehörige und Freunde während der Festtage kann eine Mischung aus Schmerz und Trost bringen. Rituale wie das Anzünden einer Kerze, das Aufstellen eines Fotos oder das Erzählen von Geschichten können helfen, die Erinnerung lebendig zu halten und Trost zu spenden.
Warum Trauer wichtig für die Gesundheit ist
Trauer ist ein natürlicher und notwendiger Prozess, der uns hilft, den Verlust zu verarbeiten und uns an das Leben ohne die verstorbene Person anzupassen. Sie ermöglicht es uns, unsere Gefühle auszudrücken und zu verarbeiten, was langfristig zu emotionaler Heilung führt. Ohne diesen Prozess können sich unverarbeitete Gefühle ansammeln und zu psychischen und physischen Gesundheitsproblemen führen.
Die Phasen der Trauer
Der Trauerprozess verläuft oft in mehreren Phasen und ist von Person zu Person unterschiedlich:
- Schock und Verleugnung: In dieser Phase fällt es schwer, den Verlust zu akzeptieren. Man fühlt sich oft betäubt und unwirklich.
- Schmerz und Schuldgefühle: Intensive Emotionen wie Schmerz, Traurigkeit und Schuldgefühle treten auf. Man fragt sich, ob man etwas hätte anders machen können.
- Zorn und Verhandeln: Wut über den Verlust und das Verhandeln mit dem Schicksal (“Was wäre, wenn…?”) sind typisch für diese Phase.
- Depression und Rückzug: Eine Phase tiefer Traurigkeit und Rückzug von sozialen Aktivitäten kann folgen. Man fühlt sich oft hoffnungslos und einsam.
- Akzeptanz und Hoffnung: Schließlich erreicht man eine Phase der Akzeptanz, in der man den Verlust anerkennt und beginnt, nach vorne zu schauen.
Wann wird Trauer zur Krankheit?
Trauer kann zur Krankheit werden, wenn sie chronisch wird und das tägliche Leben erheblich beeinträchtigt. Anzeichen dafür können sein:
- Lange anhaltende intensive Traurigkeit und Sehnsucht nach der verstorbenen Person
- Schwierigkeiten, den Alltag zu bewältigen
- Soziale Isolation, Rückzug und Einsamkeit
- Körperliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit oder Appetitlosigkeit
Es ist wichtig zu beachten, dass Trauer nicht linear verläuft und Menschen oft zwischen verschiedenen Phasen hin- und herwechseln. Wenn die Trauer jedoch nach einem Jahr immer noch so intensiv ist, dass sie das tägliche Leben erheblich beeinträchtigt, wäre es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine erste Ansprechperson, neben der Familie oder Freunden, können zum Beispiel die Hausärztin oder der Hausarzt sein.
Trauer in der Weihnachtszeit ist eine Herausforderung, aber auch eine Gelegenheit, sich an geliebte Menschen zu erinnern und den Heilungsprozess zu fördern. Indem wir uns erlauben zu trauern und Unterstützung suchen, wenn wir sie brauchen, können wir diese schwierige Zeit besser bewältigen und unsere Gesundheit schützen. Während wir uns dankbar an die Vergangenheit erinnern, blicken wir auch hoffnungsvoll in die Zukunft. Neue Anfänge und die Möglichkeit, wieder Glück und Erfüllung zu finden, warten auf uns.
Zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema empfehlen wir den Panorama Gesundheit Vortrag mit Prof. Dr. Reinhard Haller:
„Festliche Zeiten, stille Herzen“
Umgang mit Einsamkeit und Trauer
Wann: 10. Dezember 2024, 19 Uhr
Wo: vorarlberg museum, Bregenz
Weitere Informationen Anmeldung
schließenMit dem Einzug der kühlen Herbst- und Wintermonate verändert sich nicht nur das Wetter, sondern auch die Verfügbarkeit und Auswahl an frischen, saisonalen Lebensmitteln. Eine ausgewogene Ernährung ist gerade in dieser Jahreszeit von besonderer Bedeutung, um das Immunsystem zu stärken und den Körper mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen.
Herbstzeit = Erntezeit
Die Erntezeit ist ein wichtiger Faktor für die Frische und den Nährstoffgehalt von Lebensmitteln. Saisonale Produkte, die zur richtigen Zeit geerntet werden, enthalten oft mehr Nährstoffe und haben einen besseren Geschmack als solche, die außerhalb ihrer natürlichen Saison produziert werden. Zudem unterstützt der Kauf von regionalen und saisonalen Produkten die lokale Landwirtschaft und ist umweltfreundlicher, da lange Transportwege vermieden werden.
Während der Herbstmonate, insbesondere im September und Oktober, erreicht die Ernte vieler Obst- und Gemüsesorten ihren Höhepunkt. Dazu zählen unter anderem Kürbis, Karotten, Rote Beete, Äpfel, Birnen und Trauben. Auch Nüsse wie Walnüsse und Haselnüsse werden in dieser Zeit geerntet und sind ein wertvoller Bestandteil einer gesunden Ernährung.
Im Winter hingegen, von November bis Februar, stehen andere Lebensmittel im Vordergrund. Typische Wintergemüse wie Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Lauch, Pastinaken und Sellerie bieten eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen, die gerade in der kalten Jahreszeit wichtig sind. Zitrusfrüchte wie Orangen, Mandarinen und Grapefruits liefern zudem eine Extraportion Vitamin C, das zur Stärkung des Immunsystems beiträgt.
Ernährung = Booster fürs Immunsystem
Eine ausgewogene Ernährung sollte in den kälteren Monaten insbesondere auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen achten. Gemüse und Obst sollten dabei einen großen Teil der täglichen Nahrung ausmachen. Die vielfältige Auswahl an saisonalen Produkten ermöglicht es, abwechslungsreich und gesund zu essen.
- Gemüse und Obst: Der Verzehr von frischem, saisonalem Gemüse und Obst liefert wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die unser Immunsystem unterstützen. Insbesondere Wurzelgemüse wie Karotten und Rote Beete sowie Blattgemüse wie Grünkohl und Spinat sind reich an Nährstoffen.
- Vollkornprodukte: Vollkornprodukte wie Haferflocken, Vollkornbrot und brauner Reis bieten Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und länger satt machen.
- Hülsenfrüchte: Linsen, Bohnen und Erbsen sind nicht nur proteinreich, sondern enthalten auch viele Ballaststoffe und Mineralstoffe.
- Nüsse und Samen: Diese sind reich an gesunden Fetten, Proteinen und Vitaminen. Gesunde Fette und Proteine tragen zu einer langen Sättigung sowie zu einem gesunden Hormonhaushalt bei. Sie eignen sich hervorragend als Snack oder zur Verfeinerung von Gerichten.
Eine gesunde Ernährung im Herbst und Winter ist durch die Vielfalt an saisonalen Lebensmitteln einfach umsetzbar. Die Konzentration auf frische, regionale Produkte und die Berücksichtigung der Erntezeiten tragen dazu bei, den Körper optimal mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Damit lässt sich nicht nur das Immunsystem stärken, sondern auch die Freude an der kalten Jahreszeit durch kulinarische Genüsse steigern.
Kostenlose Veranstaltungen zu verschiedenen Gesundheitsthemen werden von der Landeshauptstadt Bregenz angeboten:
Panorama Gesundheit
In unserer schnelllebigen Welt ist es von großer Bedeutung, sich regelmäßig Momente der Achtsamkeit zu gönnen. Achtsamkeit bedeutet, bewusst im Hier und Jetzt zu leben und die kleinen Dinge des Lebens wahrzunehmen.
Das kann durch einfache Übungen wie tiefes Atmen, Meditation oder einen Spaziergang in der Natur erreicht werden. Diese Praktiken helfen, den Geist zu beruhigen, den Stress abzubauen und die Zeit für sich zu nutzen. Ein wichtiger Aspekt der Achtsamkeit ist die Fähigkeit zur Abgrenzung und das “Nein sagen” können. Oft fühlen wir uns verpflichtet, allen Anforderungen gerecht zu werden – sei es im Beruf, in der Familie oder im Freundeskreis. Das kann jedoch zu Überlastung und Stress führen. Es ist wichtig zu erkennen, dass es völlig in Ordnung ist, Grenzen zu setzen und auch einmal “Nein” zu sagen. Das schützt nicht nur unsere mentale Gesundheit, sondern gibt uns auch die Möglichkeit, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Energie für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu bewahren.
Hier sind einige Tipps, wie Achtsamkeit und Abgrenzung im Alltag integriert werden können:
- Tägliche Achtsamkeitsübungen: Nehmen Sie sich jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um bewusst durchs Leben zu gehen. Um beispielsweise bei einem Spaziergang ganz im Hier und Jetzt zu sein, stellen Sie sich die Frage, was sie jetzt gerade hören, sehen, spüren oder riechen. Alle anderen Gedanken dürfen ungehört vorbeiziehen. Sie bleiben ganz im Hier und Jetzt. Das kann helfen, den Geist zu klären und Stress abzubauen.
- Grenzen setzen: Lernen Sie, Ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu respektieren. Es ist wichtig, sich nicht zu überfordern und auch einmal “Nein” zu sagen, wenn Sie sich überlastet fühlen. Spüren Sie nach, ob sich Ihre getroffene Entscheidung zu Ihren Gunsten richtig anfühlt oder ob sie sich selbst wieder übergangen haben. Stehen Sie für sich selbst und Ihre Gesundheit ein. Kein anderer macht das für Sie.
- Zeit für sich selbst: Planen Sie regelmäßig Zeit für sich selbst ein, um Dinge zu tun, die Ihnen Freude bereiten und Sie entspannen. Das kann ein Hobby, ein Treffen mit Freunden, ein entspannendes Bad oder einfach nur eine ruhige Tasse Tee sein. Atmen Sie tief durch und genießen Sie den schönen Moment.
- Kommunikation: Seien Sie offen und ehrlich in Ihrer Kommunikation mit anderen. Teilen Sie Ihre Bedürfnisse und Grenzen mit, damit Ihr Umfeld diese respektieren kann. Sie sind kein schlechter Mensch, weil Sie nicht alle Erwartungen anderer erfüllen. Geben Sie sich selbst die Wichtigkeit, die Sie anderen zukommen lassen.
- Selbstfürsorge: Auch wenn wir es alle wissen, ist es dennoch wichtig, es immer wieder zu betonen. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und freudige soziale Kontakte. Diese Faktoren tragen wesentlich zu Ihrem Wohlbefinden bei. Wenn Ihre Selbstfürsorge schon lange zu kurz gekommen und die Überlastung zu hoch geworden ist, scheuen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten. Sie haben genug gegeben – jetzt sind Sie an der Reihe, um etwas zurückzubekommen.
Indem wir Achtsamkeit und Abgrenzung in unseren Alltag integrieren, können wir unsere mentale und körperliche Gesundheit stärken und ein ausgeglicheneres Leben führen. Zeit die wir uns nehmen ist Zeit für uns selbst. Sich Zeit zu nehmen und die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, hilft uns, auf Dauer gesünder zu leben.
Einen Anstoß in die richtige Richtung gibt Doris Jäger bei unserem Panorama Gesundheit Vortrag:
"Nutze deine Zeit! Wie erfüllte Lebenszeit unsere Gesundheit beeinflusst"
Referentin: Doris Jäger
Sprache: Deutsch
Wann: 5. November 2024, 19 Uhr
Wo: Austriahaus Bregenz
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Projekt „Panorama Gesundheit“
Kostenlose Veranstaltungen zu verschiedenen Gesundheitsthemen werden von der Landeshauptstadt Bregenz angeboten. Das neue Programm & Anmeldung unter:
Panorama Gesundheit
Das österreichische Gesundheitssystem ist öffentlich organisiert und stellt sicher, dass alle Bürger:innen Zugang zu Gesundheitsleistungen haben. Es wird von Bund, Ländern, Gemeinden, Sozialversicherung und gesetzlichen Interessensvertreter:innen verwaltet.
Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich durch Sozialversicherungsbeiträge und Steuergelder, ergänzt durch private Beiträge wie Rezeptgebühren und private Krankenversicherungen. Fast alle in Österreich lebenden Menschen sind durch die gesetzliche Pflichtversicherung krankenversichert. Das System umfasst Krankenvorsorge, Gesundheitsförderung und Prävention, die sowohl von öffentlichen als auch privaten Einrichtungen erbracht werden.
Was passiert eigentlich mit meinem Krankenversicherungsbeitrag?
Die Krankenversicherungsbeiträge fließen in den Gesundheitsfonds, der die Beiträge aller Versicherten sammelt und an die verschiedenen Krankenkassen verteilt. Diese Mittel werden genutzt, um die Gesundheitsleistungen für die Versicherten zu finanzieren, einschließlich der Zahlungen an die Krankenhäuser und niedergelassenen Ärzte. Der Gesundheitsfond stellt sicher, dass die Mittel gerecht und bedarfsgerecht verteilt werden, indem er Faktoren wie Alter, Geschlecht und Krankheitszustand der Versicherten berücksichtigt. Es gibt auch spezielle Fonds innerhalb des Gesundheitsfonds, wie den Hochrisikopool, der zusätzlich Mittel für besonders kostenintensive Fälle bereitstellt.
Tipps zur Förderung der Gesundheit im österreichischen Gesundheitssystem:
- Vorsorge ist besser als Nachsorge! Nutzen Sie die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen, unter anderem der jährliche kostenlose Gesundheits-Check beim Hausarzt. Die Vorsorgeuntersuchungen helfen Gesundheitsrisiken zu minimieren und Krankheiten früh zu erkennen.
- Bewusst auf die mentale Gesundheit achten und die Widerstandskraft fördern. Wie das geht, zeigen die Sozialversicherungsträger:innen und unterstützen mit hilfreichen Tipps, Webinaren und Vorträgen.
- Eine gesunde und ausgewogene Ernährung unterstützt die Gesundheit und ist die Grundlage für ein langes, vitales Leben – einige Sozialversicherungsträger:innen bieten Tipps und Beratungsmöglichkeiten sowie Diabetesschulungen an.
- Rauchfrei zu werden, ist eine gute und wirksame Möglichkeit, die eigene Gesundheit zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern. Das österreichische Gesundheitssystem unterstützt dabei, nikotinfrei zu werden und zu bleiben.
- Regelmäßige Bewegung macht stärker, glücklicher, fördert den Stoffwechsel und hält länger fit. Die Sozialversicherungsträger:innen bieten verschiedenste Bewegungsangebote in Vorarlberg an.
- Gesunde Zähne und eine gute Mundhygiene wirken sich auf den ganzen Körper aus. Werden schädliche Bakterien aus der Mundflora nicht entfernt, gelangen sie in die Blutbahn und fördern Erkrankungen. Gleich beim Zahnarzt erkundigen und Termin vereinbaren!
Was ist gesunder Schlaf?
Gesunder Schlaf bedeutet nicht nur, dass wir eine bestimmte Anzahl von Stunden schlafen, sondern auch, dass die Schlafqualität hoch ist. Das bedeutet, dass wir ununterbrochen und tief schlafen. Erwachsene sollten idealerweise zwischen sieben und neun Stunden pro Nacht schlafen.
Tipps für einen besseren Schlaf:
Regelmäßiger Schlafrhythmus
Wir empfehlen, jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen, auch am Wochenende. Ein konstanter Schlafrhythmus hilft dem Körper, sich besser zu erholen.
Schlafumgebung optimieren
Ein dunkles, ruhiges und gut belüftetes Schlafzimmer mit einer Raumtemperatur von etwa 18 Grad Celsius sind optimal.
Bildschirmzeit reduzieren
Bereits eine Stunde vor dem Zubettgehen sollten Bildschirme gemieden werden. Das blaue Licht von Smartphones, Tablets und Computern kann die Produktion des Schlafhormons Melatonin stören.
Entspannungsrituale einführen
Entspannende Aktivitäten wie Lesen, ein warmes Bad oder leichte Meditationen helfen dem Körper, sich auf den Schlaf vorzubereiten.
Ernährung anpassen
Schwere Mahlzeiten, Koffein und Alkohol am Abend können den Schlaf negativ beeinflussen. Besser sind leichte Speisen und eine Pause von ein bis zwei Stunden vor dem Schlafen.
Bewegung
Regelmäßige körperliche Aktivität kann die Schlafqualität verbessern. Intensive Workouts sollten dennoch nicht kurz vor dem Schlafen gehen absolviert werden.
Subjektive Wahrnehmung – Habe ich wirklich schlecht geschlafen?
Oft nehmen wir unseren Schlaf anders wahr, als er tatsächlich ist. Eine „schlaflose“ Nacht ist meist gar nicht schlaflos, „geschlafen wie ein Stein“ heißt nicht automatisch, dass die Tiefschlafphase erreicht wurde. Mittels Schlaf-Tracker, wie z. B. Fitnessuhren oder einer professionellen Schlafanalyse kann das nächtliche Verhalten analysiert und verbessert werden.
Wenn das Thema Schlaf zur Belastung wird
Dauerhafter Schlafmangel kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen, darunter kognitive Beeinträchtigungen, ein erhöhtes Unfallrisiko, Gewichtszunahme, ein geschwächtes Immunsystem, psychische Probleme und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine erste Anlaufstelle, um über die negativen Auswirkungen des Schlafmangels zu sprechen, kann die Hausärztin oder der Hausarzt sein.
Mit den richtigen Gewohnheiten und einer optimalen Schlafumgebung kann die Schlafqualität erheblich verbessert werden. Dies trägt zu mehr Wohlbefinden und einer besseren Gesundheit bei.
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Panorama Gesundheit
Der Klimawandel betrifft uns alle, und seine Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind vielfältig. Aufgrund von Hitzewellen, dem Anstieg von Luftschadstoffen sowie neuen Allergenen und Infektionskrankheiten stellt sich die Frage, wie Maßnahmen im Alltag gesetzt werden können, die unserer Umwelt nutzen und damit auch uns selbst.
Wie können wir im Alltag zum Klimaschutz beitragen?
Hier sind einige einfache Tipps, um den schädlichen CO2- Ausstoß zu verringern, die Gesundheit zu fördern und unsere Umwelt zu schonen.
Öfter das Fahrrad nutzen oder zu Fuß gehen: Autos und andere motorisierte Fahrzeuge stoßen CO₂ und andere Treibhausgase aus, die zum Klimawandel beitragen. Wer zu Fuß geht oder Rad fährt, vermeidet diese Emissionen komplett. Neben den ökologischen Vorteilen fördert regelmäßige Bewegung auch die Gesundheit, was wiederum die Gesundheitskosten und den Ressourcenverbrauch im Gesundheitswesen senken kann.
Energie sparen: Geräte ausschalten, die nicht gebraucht werden, Ladegeräte abstecken, beim Kauf von Geräten auf die Energieeffizienzklasse achten oder Wäsche an der Luft trocknen. Weniger Stromverbrauch bedeutet, dass weniger fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas verbrannt werden müssen. Das führt zu einer geringeren Freisetzung von CO₂ und anderen Treibhausgasen, die den Klimawandel vorantreiben.
Regional und saisonal einkaufen: Produkte aus der Region haben kürzere Transportwege und weniger energieintensive Lagerungen, da sie frisch und vor Ort verkauft werden. Lebensmittel mit viel Verpackung meiden und auf wiederverwendbare Behälter setzen.
Weniger Fleisch essen: Die Produktion von Fleisch verursacht aufgrund der Tierhaltung, des Futteranbaus, der Transporte und der Verarbeitung viel CO₂. Öfter vegetarische oder vegane Mahlzeiten zu genießen, kann unser Klima schützen – und ist auch besser für die Gesundheit (lt. WHO, bzw. DGE nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche senkt das Risiko für Diabetes und Herzkreislauf-Erkrankungen sowie für Darmkrebs).
Müll trennen und recyceln: Weniger Abfall bedeutet weniger CO₂-Emissionen. Wiederverwertung von Materialien wie Glas, Papier und Metall verursacht weniger CO₂ als die Produktion neuer Materialien. Recycling spart Rohstoffe und Energie.
Bewusst mit Wasser umgehen: Wasser ist eine wertvolle Ressource, die wir schützen müssen, indem wir z. B. kürzer duschen, den Wasserhahn beim Zähneputzen abschalten oder Regenwasser zum Gießen der Pflanzen sammeln.
Bäume pflanzen: Bäume sind natürliche Klimaschützer. Sie absorbieren CO₂ und produzieren Sauerstoff. Lokale Pflanzaktionen unterstützen oder selbst einen Baum im Garten pflanzen.
Indem wir gemeinsam kleine Veränderungen in unserem Alltag vornehmen, können wir einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten und gleichzeitig unsere Gesundheit verbessern. Gemeinsam können wir für eine nachhaltige und gesunde Zukunft in Bregenz sorgen!
Sie wollen sich weiterführend mit dem Thema beschäftigen? Besuchen Sie unseren kostenlosen "Panorama Gesundheit"-Vortrag mit dem Klimaexperten Dr. Heinz Fuchsig:
Klimawandel – Gesundheit – Resilienz
Präventions- und Anpassungsmöglichkeiten für unser Wohlbefinden
Wann: 26. September 2024, 19 Uhr
Wo: Magazin 4, Bergmannstraße 6 in Bregenz
Anmelden Panorama Gesundheit
schließenDer Herbst ist da und mit ihm die bunte Vielfalt der Natur. Die kühleren Temperaturen und die frische Luft bieten eine perfekte Gelegenheit, sich draußen zu bewegen und dabei etwas für die Gesundheit zu tun. Hier sind einige Ideen und Empfehlungen, wie man mit Leichtigkeit und Spaß aktiv sein kann.
Spaziergänge und Wanderungen
Genießen Sie die farbenfrohe Herbstlandschaft bei einem ausgiebigen Spaziergang oder einer Wanderung. Die Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und hebt die Stimmung.
Nordic Walking
Diese gelenkschonende Sportart ist ideal für den Herbst. Mit den richtigen Stöcken und der passenden Technik trainiert man nicht nur die Beine, sondern auch den Oberkörper.
Fahrradfahren
Die gemäßigten Temperaturen sind perfekt für eine Radtour. Ob durch den Wald oder entlang des Bodensees – Radfahren bringt den Kreislauf in Schwung und lässt die Natur intensiv erleben.
Joggen und Laufen
Alle, die es etwas sportlicher mögen, joggen entlang der herbstlichen Wege. Dabei sollte auf reflektierende Kleidung geachtet werden, wenn es früher dunkel wird.
Outdoor-Fitness
Bregenz bietet mehrere öffentliche Fitnessparcours (z. B. neben der Landesbibliothek oder hinter dem Festspielparkplatz). Diese können für ein abwechslungsreiches Training an der frischen Luft genutzt werden. Dabei kann man Kraft- und Ausdauerübungen für ein ganzheitliches Workout kombinieren.
Yoga im Freien
Warum nicht die Yogamatte mit nach draußen nehmen? Yoga am See oder im Garten verbindet Entspannung mit Bewegung und lässt uns die Natur bewusst wahrnehmen.
Familienaktivitäten
Bewegung kann auch einfach zu einem Familienevent gemacht werden. Ob Drachensteigen, Kastanien sammeln oder ein gemeinsames Fußballspiel – Hauptsache, alle haben Spaß und sind aktiv.
Noch ein paar Tipps für den Herbstsport
- Richtige Kleidung: Am besten im Zwiebellook kleiden, um flexibel auf Temperaturänderungen reagieren zu können.
- Hydration: Auch im Herbst ist es wichtig, ausreichend zu trinken.
- Sicherheit: Auf rutschfeste Schuhe und reflektierende Kleidung bei Dunkelheit achten.
Noch nicht die richtige Sportart gefunden oder Lust, etwas Neues auszuprobieren? Dann kommen Sie zur kostenlosen #BeActive-Veranstaltung in Bregenz. Viele verschiedene Work-outs laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein und sind für Groß und Klein (ab drei Jahren) geeignet. Außerdem können Sie die Bregenzer Sportvereine kennenlernen, sich austauschen und Ihre Motivation neu auftanken.
#Be-Active-Veranstaltung
Wann: 15. September 2024, 9 Uhr
Wo: Sporthalle Rieden, Bregenz
Weitere Infos:
Panorama Gesundheit
Die Rekordsommer der letzten Jahre haben uns deutlich vor Augen geführt, dass wir in Zukunft mehr Hitzewellen und auch höhere Temperaturen an den Hitzetagen zu erwarten haben. Höhere Temperaturen gehen mit einer hohen gesundheitlichen Gefährdung, einer Zunahme der Unfallhäufigkeit und auch einer Abnahme der Produktivität einher.
Unser Körper reagiert auf Hitze mit Schwitzen. Die Blutgefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt und der Kreislauf wird geschwächt. Das macht sich mit Kreislaufproblemen, Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen bemerkbar. Mit den Tipps vom Gesundheitsservice Bregenz in Kooperation mit der Dienststelle Umwelt, Klimaschutz und Energie bleiben Sie auch an heißen Tagen cool.
Regelmäßig und ausreichend trinken. 2 bis 3 Liter an Flüssigkeit sollten wir insgesamt täglich zu uns nehmen. Nicht vergessen: Auch über die Nahrung nehmen wir Flüssigkeit zu uns. Getrunken werden am besten Wasser, ungesüßte Getränke oder Suppenbrühe. Als kühlende Getränke eignen sich auch Pfefferminztee oder Grüner Tee. Dabei sollte man auf die Gegenreaktion des Körpers nicht vergessen und auf keinen Fall eiskalte Getränke zu sich nehmen. Lauwarm bis Zimmertemperatur sind die Getränke optimal.
Wer durch körperliche Arbeit oder Sport viel schwitzt, kann auch isotonische Getränke (Elektrolyte) zu sich nehmen, um die durch das Schwitzen ausgeschiedenen Salze wieder zuzuführen. Bei der Ernährung ist auf kühlende Lebensmittel (Tomate, Gurke, Zucchini, Hülsenfrüchte, Joghurt, Banane, Melone usw.) zu achten.
Die Speisen sollten leicht sein (Salat, Gemüse, Früchte usw.), also nichts schwer Verdauliches, nichts Gebratenes, nichts Fettiges, wenig scharfe und erhitzende Gewürze wie Chili und Pfeffer.
Wenn möglich sollte man die Arbeitszeiten anpassen. Frühmorgens beginnen und die Mittagspause bzw. Siesta für Schwimmen im See oder duschen nutzen. Schwerere Arbeiten am Morgen verrichten, oder zum Arbeiten in den Schatten oder in kühlere Räumlichkeiten wechseln. Luftdurchlässige, lockere Bekleidung tragen, z. B. aus Leinen oder Baumwolle – keine synthetischen Fasern. Auf Kopfbedeckung und Sonnenschutz für die Haut nicht vergessen!
Wer im Büro oder Zuhause eine erträgliche Raumtemperatur schaffen möchte, sollte morgens den Raum gut durchlüften, am besten durch Querlüftung. Dann alle Fenster schließen und den Raum verschatten. Grundsätzlich ist eine außen angebrachte Verschattung effektiver als eine innenliegende. Abends und am Wochenende sollten vorhandene Jalousien auf jeden Fall heruntergelassen werden. Tagsüber ist dauerhaftes Lüften zu vermeiden.
Ventilatoren sorgen zwar für einen angenehmen Luftzug, der als kühlend wahrgenommen wird, rein physikalisch gesehen können sie die Raumtemperatur aber nicht wirklich absenken. Wenn sie zum Einsatz kommen, dann sollten sie nicht direkt ins Gesicht oder den Nacken blasen, denn das kann zu einer Bindehautentzündung oder einer Nackensteife führen. Wenn Räume gekühlt werden, achten Sie auf eine adäquate, nicht zu kalte Temperatur, auch wenn es sich im ersten Moment gut anfühlt (Verkühlungsgefahr). Elektrische Geräte erzeugen Wärme, deswegen sollten in der heißen Zeit alle nicht benötigten Geräte komplett ausgeschaltet oder abgesteckt werden. Auch im Stand-By-Modus erwärmen sie den Raum.
Achten Sie – auch untereinander – auf Anzeichen von Hitzeerkrankungen wie Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Im Notfall, z. B. bei einem instabilen Kreislauf oder Hitzeschlag, Schatten bzw. eine kühlere Umgebung aufsuchen und kalte, nasse Tücher auflegen. Im Zweifel unbedingt die Rettung (144) anrufen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Menschen mit Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen.
Weitere Infos und Tipps: Mehr zu diesem spannenden Thema erfahren Sie beim Vortrag „Klimawandel – Gesundheit – Resilienz: Präventions- und Anpassungsmöglichkeiten für unser Wohlbefinden“ mit Herrn Dr. Heinz Fuchsig:
Wann: 26. September 2024, 19 Uhr
Wo: Magazin 4, Bregenz
Wer: Dr. Heinz Fuchsig, Arzt für Allgemeinmedizin sowie Arbeits- und Umweltmediziner
Sommerpause
Mit diesen sommerlichen Hitze-Tipps verabschiedet sich der zweiwöchentliche Gesundheitstipp in die Sommerpause. Nach den Sommerferien geht’s weiter – freuen Sie sich auf weitere wertvolle und praktische Infos und Tipps zu verschiedensten Gesundheitsthemen!
Anmeldung zum Vortrag von Dr. Fuchsig Panorama Gesundheit
schließenIm letzten Beitrag zum Thema Bewegung haben Sie bereits gelesen, wie wichtig Bewegung für Körper und Geist ist. Wenn die richtige Sportart gefunden ist, kann es direkt losgehen. Gerade im Sommer schätzen viele Vorarlberger:innen die wundervolle Natur und Bergwelt, deshalb widmen wir diesen Gesundheitstipp dem wunderbaren Wandersport.
Der Klassiker – Wandern in den schönen Vorarlberger Bergen: Wandern ist nicht nur eine angenehme Freizeitaktivität, sondern auch äußerst gesund.
Körperliche Fitness: Beim Wandern trainieren Sie Ihre Beinmuskulatur, das Herz-Kreislauf-System und verbrennen zudem einiges an Kalorien. Wandern ist ein schonendes und gleichzeitig effektives Ausdauertraining.
Stressabbau: Die Natur, frische Luft und Bewegung helfen, Stress abzubauen. Wandern wirkt sich positiv auf Ihre mentale Gesundheit aus.
Vitamin D: Durch Sonneneinstrahlung produziert der Körper das für Knochen und Immunsystem wichtige Vitamin D. Achten Sie aber bitte trotzdem auf einen guten Sonnenschutz (Sonnencreme sowie Bekleidung und Kopfbedeckung).
Soziale Interaktion: Gemeinsames Wandern mit Freunden oder Familie fördert soziale Bindungen und stärkt Beziehungen.
Vorarlberg kennenlernen, Routen planen und Ausblicke genießen: Bitte informieren Sie sich vorab über die geplanten Wanderrouten, die Schwierigkeitsgrade und notwendige Sicherheitsmaßnahmen. Tragen Sie immer festes Schuhwerk, notwendiges Erste Hilfe-Equipment sowie genügend Trinkwasser und ggf. gesunde Snacks bei sich, und seien Sie stets konzentriert. So können die Wanderung und der verdiente Ausblick in vollen Zügen genossen werden.
Also, schnappen Sie sich Ihre Wanderschuhe und erkunden Sie die Natur und tun Sie etwas Gutes für Ihren Körper!
Gemeinsam bewegen: Am 28. Juni findet um 9.30 Uhr direkt an der Seepromenade eine gemeinsame Bewegungseinheit statt. An diesem Vormittag können Interessierte ihrem Körper etwas Guts tun und sich gemeinsam in der Gruppe an der frischen Luft bewegen – vor dem wunderschönen Bregenzer Seepanorama als Hintergrund. Die ausgebildete Trainerin Julia Steurer führt mit Power und Spaß durch ein tolles Ganzkörpertraining (für jede Fitnessstufe geeignet und ohne Equipment).
Wann: 28. Juni 2024, 9.30 Uhr
Wo: Seepromenade Bregenz (Grünfläche zwischen Beachbar und Pavillon)
Trainerin: Julia Steurer
Anmeldung zum Vortrag Panorama Gesundheit
schließenWer raucht, hat ein erhöhtes Risiko, die eigenen Atemwege, das Herz und die Gefäße zu schädigen und an Krebs zu erkranken. Nikotin ist einer der Stoffe, der am intensivsten Abhängigkeit hervorruft und die Gesundheit nachhaltig beeinträchtigen kann. Wer es schafft, nicht mehr zu rauchen, lebt nicht nur gesünder, sondern hat auch mehr Lebensqualität. Die Durchblutung von Organen und Muskulatur verbessert sich ebenso wie die Kondition sowie der Geruchs- und Geschmacksinn. Auch die Haut verbessert sich. Für Raucher:innen die oft krank sind, gibt es einen weiteren Anreiz: Das Immunsystem wird ohne Nikotin deutlich robuster gegen Infektionskrankheiten.
Tipps zur Raucherentwöhnung
Schieben Sie die Entwöhnung nicht auf die lange Bank
Setzen Sie sich einen festen Termin, und zwar nicht zu weit in der Zukunft. Wenn der gute Vorsatz erst einmal gefasst ist, sollte er am besten sofort in die Tat umgesetzt werden. Warten Sie dabei einen guten Zeitpunkt ab (ohne es hinauszuzögern). Zeiten mit besonderem Stress, starken Belastungen oder hohem Druck sind dafür nicht optimal.
Aus den Augen, aus dem Sinn
Lassen Sie keine Erinnerungen an das Rauchen aufkommen. Geben Sie alle Zigaretten aus dem Haus, alle Raucherutensilien aus dem Blickfeld, und meiden Sie Raucher-Treffpunkte.
Ablenkung hilft
Nicht ans Rauchen denken! Wenn die Sehnsucht nach Nikotin aufkommt, lenken Sie sich ab. Machen Sie Dinge, die angenehm sind oder einen positiven Effekt auf Sie haben. Überlegen Sie sich im Vorhinein Alternativen zu Ihren Alltagsritualen. Greifen Sie bei Stress statt zur Zigarette vielleicht zu einem Kaugummi oder einem Snack. Auch kochen, spazieren gehen, Lieblingsmusik hören, ein Bad nehmen oder sich durch nette Gesellschaft (persönlich oder telefonisch) ablenken zu lassen, kann über den heiklen Punkt helfen.
Betreiben Sie Sport und bewegen Sie sich viel
Wer mit dem Rauchen aufhört, sollte sich genügend bewegen. Ideal ist regelmäßiges Ausdauertraining wie Laufen, Fahrrad fahren oder Schwimmen. Zudem ist Sport ein geeigneter Ersatz bei der Entwöhnung. Denn bei Bewegung werden ähnliche Glückshormone ausgeschüttet, wie beim Rauchen.
Strategien gegen Stress entwickeln
Versuchen Sie es mit einer Achtsamkeits- oder Entspannungsübung. Ein wirkungsvolles, kostenloses, immer griffbereites Instrument für Ihre innere Ruhe. Sie wissen nicht wie man das macht? Informieren Sie sich. Es gibt verschiedenste Kurse, Informationen im Internet oder auch kostenlose Onlinevideos.
Sich selbst belohnen
Belohnen Sie Ihre Standhaftigkeit, und gönnen Sie sich mit dem gesparten Geld etwas Schönes, das Ihnen Freude bereitet. Sollten Sie doch einmal einen Rückfall erleiden, seien Sie nicht zu streng zu sich selbst. Das passiert den besten. Wichtig ist, sich zu motivieren, dran zu bleiben.
Fazit
Alle Tipps und wohlgemeinten Ratschläge helfen nur, wenn die innere Einstellung stimmt. Mit dem Rauchen aufhören gelingt nur dann, wenn man es auch wirklich will und bereit ist, alte Gewohnheiten und Verhaltensstrategien zu ändern. Bevor Sie frustriert aufgeben, sollten Sie sich klarmachen, warum Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, wie Sie es am besten schaffen und welche Vorteile es Ihnen persönlich bringt. Es ist auch nicht verkehrt, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen (Arzt, Krankenkasse, Psycholog:innen, Beratungsstellen usw.). Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, sich mit Hilfe von Kursen, eine Einzelberatung, Online-Vorträgen, Apps, Nikotinersatzstoffen usw. bei der Entwöhnung unterstützen zu lassen. Gemeinsam geht es oft leichter. Gehen Sie es an – Ihrer Gesundheit zuliebe.
Aus aktuellem Anlass – am 28. Mai wird wieder der "Internationale Aktionstag für Frauengesundheit" gefeiert – möchte die Stadt Bregenz Aufmerksamkeit für Frauengesundheitsfragen schaffen und das Bewusstsein für die verfügbaren Vorsorgemöglichkeiten in Österreich stärken.
Passend dazu veranstaltet die Stadt Bregenz im Rahmen der Vortrags- und Kursreihe „Panorama Gesundheit“ am 12. Juni 2024 einen spannenden Vortrag mit Apothekerkammer-Vizepräsidentin Frau Mag. Pharm. Susanne Schützinger-Österle: „Hausmittel für die weibliche Gesundheit – Tipps und Tricks für Ihr Wohlbefinden“.
Brustkrebs
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen in Österreich. Früherkennung durch regelmäßige Mammografie ab dem 40. Lebensjahr spielt eine entscheidende Rolle in der Vorsorge. Österreich bietet im Rahmen des öffentlichen Gesundheitssystems kostenlose Mammografie-Screenings an. Diese sind Teil des österreichischen Brustkrebs-Früherkennungsprogramms und stehen Frauen ab 45 Jahren alle zwei Jahre zur Verfügung. Frauen, die aufgrund ihrer Familiengeschichte ein erhöhtes Risiko haben, können bereits früher und häufiger untersucht werden.
Gebärmutterhalskrebs und HPV-Impfung
Gebärmutterhalskrebs wird oft durch das humane Papillomavirus (HPV) verursacht. In Österreich ist die HPV-Impfung Teil des nationalen Impfplans und wird jungen Frauen und Männern kostenlos angeboten. Diese Impfung schützt nicht nur vor Gebärmutterhalskrebs, sondern auch vor anderen Krebsarten, die durch HPV verursacht werden können. Zusätzlich wird Frauen empfohlen, regelmäßig einen Abstrich im Rahmen des Krebsfrüherkennungsprogramms durchführen zu lassen.
Osteoporose
Osteoporose ist eine Erkrankung, die durch eine Verringerung der Knochendichte gekennzeichnet ist und das Risiko für Knochenbrüche erhöht. Frauen sind nach der Menopause besonders gefährdet. Präventive Maßnahmen beinhalten eine kalziumreiche Ernährung, Vitamin D, regelmäßige Bewegung und Knochendichtemessungen für Risikogruppen.
Menopause
Die Menopause markiert das Ende der Fortpflanzungsfähigkeit einer Frau und bringt verschiedene körperliche und psychische Veränderungen mit sich. Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen können die Lebensqualität beeinträchtigen. Eine gesunde Lebensweise, Hormonersatztherapien und alternative Behandlungen können helfen, diese Symptome zu managen.
Fazit
Die Gesundheit von Frauen umfasst eine Vielzahl von spezifischen Bedürfnissen und Bedingungen. In Österreich gibt es umfassende Programme zur Früherkennung und Prävention, die helfen, die Gesundheit von Frauen zu schützen und zu fördern. Es ist wichtig, dass Frauen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen und bei Gesundheitsfragen professionelle medizinische Beratung einholen. Aber auch Hausmittel sollten nicht außer Acht gelassen werden. Ein Stück weit ist jede Frau selber verantwortlich für ihre Gesundheit.
Tipps und Tricks können Sie auch gerne der Broschüre „Hausmittel für Frauen“ entnehmen, die Sie beim Vortrag am 12. Juni 2024 kostenlos erhalten. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt, melden Sie sich gleich an!
Panorama Gesundheit
Was: Vortrag „Hausmittel für die weibliche Gesundheit – Tipps und Tricks für Ihr Wohlbefinden“
Wann: 12. Juni 2024, 19 Uhr
Wo: Magazin 4, Bergmannstraße 6, 6900 Bregenz
Vortragende: Mag. Pharm. Susanne Schützinger-Österle
Anmeldung zum Vortrag Panorama Gesundheit
schließenBestimmt haben Sie schon vom Blutzuckerspiegel gehört. Wenn Sie essen, produziert die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin, um den Zucker durch den Blutkreislauf in Ihre Zellen zur Energiegewinnung zu transportieren. Die Insulinproduktion nimmt ab, sobald der Blutzuckerspiegel wieder den Nüchternwert erreicht.Nehmen Sie zu viel Glukose auf, führt dies zu starkem Anstieg und Abfall des Blutzuckerspiegels. Das kann zu ständigem Hunger oder sogar Heißhunger, Gewichtszunahme, Erschöpfung, schlechtem Schlaf, Migräne, schwächerem Immunsystem und sogar Typ-II-Diabetes führen. Glukose ist ein Überbegriff von Zucker, in all seinen verschiedenen Formen. Viele von uns kennen nur den „normalen“ Haushaltszucker. Allerdings verbirgt sich Glukose auch in kohlenhydratreichen und stärkehaltigen Lebensmitteln, Milchprodukten, Saucen, süßem Obst, Fertigprodukten, Alkohol u. v. m. Wir haben Tipps für Sie zusammengefasst, wie Sie mit ein paar kleinen Veränderungen Ihren Blutzuckerspiegel in Balance bringen:
Richtige Reihenfolge der Lebensmittel: Füllen Sie Ihren Magen zuerst mit Gemüse, dann Eiweiß und erst zum Schluss mit kohlenhydratreichen Beilagen. Starten Sie am besten mit einem knackigen Salat oder naschen Sie schon beim Kochen etwas Rohkost.
Viele Ballaststoffe in Ihre Mahlzeiten integrieren: Ballaststoffe werden vom Körper nicht aufgespalten, sondern passieren unseren Magen-Darm-Trakt, ohne sich auf den Blutzuckerspiegel auszuwirken. Außerdem werden die Verdauung angeregt und das Sättigungsgefühl verstärkt. Vor allem in Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüsse, Samen und (Vollkorn-)Getreide finden sich viele Ballaststoffe.
Frühstück herzhaft gestalten: Ein herzhaftes Frühstück ist einem süßen vorzuziehen. Nach dem Aufwachen reagiert der Körper besonders empfindlich auf Insulin. Zucker am Morgen kann in weiterer Folge nicht nur zu Energieeinbrüchen, sondern auch den ganzen Tag zu Heißhunger führen. Gestalten Sie Ihr Frühstück besser eiweiß- und ballaststoffreich und starten Sie so bestmöglichst in den Tag. Praxistipp: Ersetzen Sie Ihren Marmelade-Semmel durch eine Scheibe Vollkornbrot mit fettarmem Frischkäse, Paprikastreifen und einem gekochten Ei.
Bewegung nach dem Essen: Leichte körperliche Betätigung nach der Mahlzeit unterstützt den Blutzuckerspiegel. Die Muskeln verwenden den zuvor aufgenommenen Zucker direkt als Brennstoff, was eine geringere Blutzuckerschwankung zur Folge hat. Gehen Sie zehn Minuten spazieren oder erledigen Sie den Haushalt.
Für weitere Tipps, kreative Inspirationen und interessante Informationen haben wir in unserer Vortragsreihe „Panorama Gesundheit“ einen Experten im Ernährungsbereich für Sie gebucht. Martin Rinderer betreut die österreichische Fussballnationalmannschaft und andere Spitzenathlet:innen und hält am 21. Mai 2024 einen Vortrag für die Bregenzer Bürger:innen.
Ernährungswissenschaftler Martin Rinderer, BSc, MS mit dem Vortrag „Smart Eating – Mit mehr Genuss gesund & fit werden“ am 21. Mai 2024 um 19 Uhr im Magazin 4. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt, melden Sie sich gleich an!
Anmeldung zum Vortrag Panorama Gesundheit
schließenBestimmt haben Sie schon mal von der Redewendung gehört: „Wer rastet, der rostet.“ An dieser Aussage ist tatsächlich etwas dran. Auch die Forschung beweist, dass Bewegung dem Körper und Geist guttut und die Gesundheit fördert. Es muss nicht immer Sport sein – egal ob Fensterputzen, Treppensteigen oder Spazierengehen. Oft ist es viel einfacher als gedacht, körperliche Aktivität in den Alltag zu integrieren. Schon kleine Veränderungen in Ihrem gewohnten Tagesablauf können Großes bewirken.
Was regelmäßige Bewegung bewirken kann:
- Der Körper wird grundsätzlich beweglicher und stabiler.
- Ihre Muskelkraft und auch Ihre Knochendichte werden gestärkt.
- Bewegung kann beim Abnehmen helfen, da der Körper mehr Energie verbraucht.
- Sie werden ausdauernder, der Blutdruck sinkt.
- Bewegung unterstützt das Immunsystem.
- Durch die bessere Durchblutung kann die Gehirnleistung unterstützt werden.
- Neben der körperlichen wird auch die psychische Gesundheit gestärkt – Sie sind glücklicher, zufriedener und gelassener.
Einfache Tipps, wie Sie Bewegung in den Alltag integrieren:
- Legen Sie Ihre täglichen Wege öfters zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück.
- Wenn möglich, steigen Sie eine Station früher aus Bus oder Bahn aus, und gehen Sie zu Fuß.
- Verzichten Sie auf den Lift und nehmen Sie die Treppe.
- Staubsaugen, Gartenarbeit, Fensterputzen – auch Hausarbeit bewegt.
- Ersetzen Sie Ihr abendliches Fernsehprogramm durch einen Spaziergang. Oder nutzen Sie die Zeit vor dem Fernseher für Bewegung: Gehen / Hüpfen Sie auf der Stelle oder machen Sie ein paar Übungen mit gefüllten Wasserflaschen als Hanteln.
- Wenn Sie sich mit Freunden treffen, dann teilen Sie die Bewegung. Zusammen spazieren, wandern oder schwimmen macht am meisten Spaß.
Bewegungschallenge
Versuche Sie ab heute täglich 10.000 Schritte zu sammeln – sei es durch Spaziergänge, Sporteinheiten oder einfach mehr Bewegung im Alltag. Eines Tages oder Tag Eins? Starten Sie heute in ein gesundes, bewegtes Leben!
schließenIm Alltag vergessen wir viel zu oft, uns um uns selbst zu kümmern. Zumeist sind wir um alle und alles bemüht, nur nicht um uns selbst. Wann haben Sie eigentlich zum letzten Mal innegehalten, tief ein- und ausgeatmet und sich ganz bewusst gefragt: „Was tut mir gut, um dauerhaft mental gesund zu bleiben?“ Vielleicht finden Sie unter den folgenden fünf Tipps einen Anstoß für Ihre seelische Gesundheit.
Digital Detox
In unserem heutigen Alltag verbringen wir sehr viel Zeit vor Bildschirmen. Ob am Arbeitsplatz, in der Freizeit oder auch schon in der Schule. Manche Menschen versuchen, ihren Stress durch das ständige Scrollen durch Social-Media-Kanäle abzubauen (Ablenkung), und bemerken dabei gar nicht, wie viele Zusatzinformationen in Höchstgeschwindigkeit sie ihrem Gehirn auflasten.
- Planen Sie Zeiten ein, in denen Sie Ihre Unterhaltungsgeräte ausschalten. Müssen Sie sonntags wirklich dauerbespaßt werden und für alle erreichbar sein? Schalten Sie ab. Nicht nur mental, sondern auch ihr Handy!
- Beschäftigen Sie sich unmittelbar vor dem Schlafengehen nicht mehr mit Filmen, Videos, Nachrichten usw. Lesen Sie ein Buch, hören Sie Musik, nehmen Sie ein Bad.
- Das Handy nachts auf Flugmodus stellen. Erholsamer Schlaf ist eine Grundvoraussetzung für Ihr tägliches Wohlbefinden. Jedes „BING“ stört diese Erholung und somit auch Ihren inneren Frieden.
Reden ist Gold
Negative Gefühle mit sich selbst auszumachen, führt oft zu einem Gedankenkarussell, das sich immer wieder um dasselbe Problem (ohne eine Lösung) dreht. Sich den Frust von der Seele zu reden, schafft Erleichterung. Durch das Gespräch mit einer anderen Person können wir im Austausch ganz neue Perspektiven gewinnen und gemeinsam über Lösungen nachdenken. Wenn Sie niemanden zum Reden haben, aber Hilfe brauchen, können Sie in einem ersten Schritt mit Ihrem Hausarzt über Ihr Problem sprechen oder auch bei einer Telefonseelsorge anrufen (Telefonnummer: 142). Übrigens: Auch das Teilen von positiven Nachrichten mit Familie und Freund:innen bringt nicht nur dem Gegenüber Freude, sondern auch uns selbst.
„Stress lass nach“
Mit stressigen Situationen umzugehen, ist im hektischen Alltag nicht immer leicht. Sind Sie zufrieden mit Ihren Stressbewältigungsstrategien oder ist da noch Luft nach oben?
- Drücken Sie die Stopp-Taste. Kurz Abstand zu einer akuten Stresssituation zu gewinnen, kann helfen, wieder ruhig und klar Entscheidungen treffen zu können. Atmen Sie tief durch, gehen Sie kurz an die frische Luft oder kommen Sie in Bewegung.
- Probieren Sie etwas Neues aus und lernen Sie entspannen. Neben Atemtechniken, progressiver Muskelentspannung oder autogenem Training gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich aktiv ein Handwerkszeug für Stresssituationen anzueignen.
- „Ein Nein zu anderen ist ein Ja zu uns selbst“. Auch wenn uns dieses kleine Wort sehr schwerfällt, setzt es doch die Grenze, die wir oft brauchen. Sagen Sie nicht Ja, wenn Sie Nein meinen. Ein Nein zeigt Ihrem Gegenüber, wo Ihre Grenze ist. Das schafft Klarheit und gibt Ihnen Raum, wieder mehr bei sich selbst zu sein.
Zeit für mich
Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie jetzt tun könnten worauf Sie Lust hätten? Ein Spaziergang am See, ein heißes Bad, ein Urlaub, Zeit zu zweit, eine Massage, Schlaf, Kässpätzle? Was auch immer es ist, nehmen Sie sich Zeit für die Dinge, die Sie gerne tun. Planen Sie noch heute ihre Me-Time fix in Ihren Kalender ein. Halten Sie sich an Ihren Plan und nehmen Sie sich Zeit für sich. „Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt!“
Ins Tun kommen
Dabei geht es nicht nur um das Thema Bewegung, das nachweislich vielerlei positive Effekte auf unseren Körper und die mentale Gesundheit hat, sondern auch um die Umsetzung Ihrer Pläne. Sich einen Spaziergang am See vorzunehmen, heißt nicht, ihn gemacht zu haben. Eine Entspannungstechnik lernen zu wollen, heißt nicht, sie schon zu können. Es ist nicht genug zu wollen, das Zauberwort lautet „TUN“. Sich selbst zuliebe.
Wenn Sie sich weiterführend mit Kraftquellen für Ihr mentales Wohlbefinden befassen wollen, können wir Ihnen unseren "Panorama Gesundheit"-Vortrag am 23. April 2024 mit Fr. Mag. Maria Zettinig wärmstens empfehlen: „Gestärkt durch stressige Zeiten und Krisen – 7 Tools für deinen Alltag“.
Anmeldung zur Veranstaltung Panorama Gesundheit
schließenDas Rauschen der Blätter, der Duft der Bäume, Vogelgesang und Bachgeplätscher lösen in uns Menschen von jeher Gefühle der Entspannung aus. Die gesundheitsförderliche Wirkung des Waldes wurde bereits in verschiedensten Studien bewiesen und schon früh entdeckt. Daraus entstand das sogenannte „Waldbaden“. Wer Waldbaden betreibt, taucht tief ein in den Wald, geht im Bewusstsein der Gesundheit durch das satte Grün, um die heilenden Kräfte des Waldes mit allen Sinnen aufzunehmen.
Der bloße Anblick des Waldes genügt, damit der Blutdruck sinkt, der Puls sich verlangsamt und die Konzentration der Stresshormone Kortisol und Adrenalin abnimmt. Die Anzahl der Killerzellen und Anti-Krebs-Proteine steigen unterdessen an. Ein regelmäßiger Aufenthalt im Wald kann zudem Angst und Depressionen mindern und dem Burn-Out-Syndrom entgegenwirken. Waldbaden kann außerdem vor Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Übergewicht schützen. Das liegt unter anderem an der positiven Wirkung der sogenannten Terpene, den Aromen des Waldes. Waldbaden ist für jeden geeignet, der sich selbst und seiner Gesundheit etwas Gutes tun will.
Unsere Wald-Tipps für Ihre Gesundheit
- Bereits kurze, regelmäßige Aufenthalte im Wald können Ihre Gesundheit nachweislich positiv beeinflussen. Nehmen Sie sich ganz bewusst Zeit, um wieder einmal einen Abstecher in den Wald zu machen und die Umgebung zu erkunden.
- Suchen Sie sich einen Ort im Wald, an dem viele Blätter von den Bäumen fallen. Schließen Sie die Augen, lauschen Sie dem Wald und atmen Sie tief ein und aus.
- Konzentrieren Sie sich für ein paar Minuten ganz auf Ihre Sinne.
- Was rieche ich? Was gibt es im Wald zu sehen? Welche Farben entdecke ich?
Einladung zum geführten Waldspaziergang
Wie bleiben wir gesund, was macht uns wieder gesund, und wie unterstützt uns der Wald dabei? Beim gemeinsamen Aufenthalt im Wald werfen wir einen Blick hinter die grünen Kulissen und auf die vielseitigen, spannenden Lebens- und Überlebensstrategien im Waldökosystem. Erhalten Sie erfrischende Impulse für die Stärkung unserer eigenen Widerstandskraft und mentalen Gesundheit. Ein Nachmittag für alle Sinne und alle Altersklassen. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Wann: Freitag, 3. Mai 2024, 13 bis 16 Uhr
Wo: Treffpunkt beim Parkplatz Vorarlberger Landesbibliothek
Vortragende: Karin Müller-Vögel
Vortragssprache: Deutsch
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Landeshauptstadt Bregenz
Community Nursing
DGKP Peter Köb
peter.koeb(at)bregenz.at
+43 664 6141240
Anmeldung zur Veranstaltung Panorama Gesundheit
schließenAnlässlich des Tages der gesunden Ernährung am 7. März befasst sich der erste Tipp dem Thema entsprechend mit einer ausgewogenen Ernährung. Klassische Tipps wie Vollkornprodukte essen, mehr Wasser trinken, Zucker reduzieren usw. sind den meisten schon bekannt. Aber haben Sie schon mal einen Regenbogen verspeist? Nein? Dann wird es Zeit!
„Eat a Rainbow“ – Bring Farbe in dein Leben
Haben Sie sich schon mal Gedanken zu den Farben Ihrer pflanzlichen Lebensmittel gemacht? Wenn nicht, erhalten Sie heute einen kurzen, bunten Überblick:
Rot: Rote Lebensmittel bekämpfen vor allem Entzündungen, wirken entgiftend und können dabei helfen, das Risiko von Herzkrankheiten zu minimieren. Beispiele sind Rote Bete, rote Paprika, Kirschen und Cranberries.
Orange: Orange Obst- und Gemüsesorten sind wichtig für eine gesunde Hormonregulation, für das Fortpflanzungssystem sowie für Haut, Haare und Augengesundheit. Essen sie zum Beispiel Karotten, Süßkartoffeln, Orangen sowie Papayas.
Gelb: Gelbe Lebensmittel fördern besonders eine gesunde Verdauung und kurbeln den Stoffwechsel an. Ein paar Beispiele sind gelbe Paprika, Ingwer und Kurkuma, Bananen und Ananas.
Grün: Die Farbe Grün trägt zu einem gesunden Herz-Kreislauf-System bei und wird meist zu wenig konsumiert. Genießen Sie im Alltag mehr grüne Lebensmittel wie Brokkoli, Gurke, Erbsen, Avocado, Kiwi oder grüne Äpfel (mit Schale).
Blau und Violett: Diese Farben kommen in der Natur im Vergleich selten vor, sind aber umso wichtiger. Sie tragen zu einem gesunden Gehirn sowie einer guten Stimmung bei. Essen Sie mehr Blaukraut, Auberginen, verschiedene Beeren und Trauben.
Bunt? Super!
Nehmen Sie sich kurz Zeit um zu überlegen, welche Farben Sie heute schon auf Ihrem Teller hatten und welche noch fehlen. Welche Obst- und Gemüsesorten fallen Ihren Kindern spontan und spielerisch zu den verschiedenen Farben ein? Welche Farbe braucht eine zweite Chance von Ihnen? Vielleicht haben Sie Lust, sich mit der nachfolgenden Challenge etwas Gutes zu tun: Ergänzen Sie Ihr heutiges Menü um eine zusätzliche Farbe Ihrer Wahl.
Wir wünschen Ihnen eine bunte Zeit und freuen uns, Sie in zwei Wochen zu unserem nächsten Gesundheitstipp wieder zu mehr Vitalität im Alltag zu motivieren!
schließenGesundheitsservice
Jennifer Wunder-Schröckenfuchs BSc
T +43 5574 410-1621
gesundheit(at)bregenz.at
Belruptstraße 1
6900 Bregenz














